Asylbewerber in Tabarz

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Fliesenstudio Arnold

Beide Artikel zu der Aufnahme von Asylbewerbern in Tabarz in der TA und TLZ habe ich gelesen und bin sehr erschüttert, dass das Gerücht, es würde sich eine Gruppe contra Asyl in Tabarz gebildet haben, doch Wahrheit zu sein scheint.

Seit Wochen ist es klar, dass Menschen, die in Not durch Krieg und Krisen geraten sind, dringend Hilfe und Unterkunft brauchen. Natürlich besteht die Pflicht für das Land Thüringen und somit auch für den Kreis Gotha, diese Menschen unterzubringen. Aber ist es nicht auch eine humanitäre Aufgabe von allen, Menschen, die durch Kriegswirren, Krisen unverschuldet in Not geraten sind, flüchten mußten, zu helfen.

Tabarz mit einem 20-prozentigen Leerstand von Wohnungen in der TWG bietet dafür beste Voraussetzungen, aber anscheinend von Seiten einiger Bürger des Ortes nicht. Woran liegt das? Ist es die Angst vor dem Fremden, dem Unbekannten?

Den Geschäftsführer der TWG kann ich nur beglückwünschen, dass er die Mietverträge für vier Familien, d.h. für Frauen und Kinder, die traumatisiert sind, Schlimmes erlebt haben, vor dem Nichts stehen, befürwortet hat. Das ist Menschlichkeit!!

Es muss doch auch noch Bürger in Tabarz geben, die helfen wollen und nicht nur contra sind, Bürger mit Herz, die dazu beitragen wollen, dass sich diese Leute integrieren dürfen, denn so gibt man ihnen ja nicht einmal eine Chance!

Ich selber werde mich für die neuen Mitbewohner engagieren.

Ein kleiner Ort im Kreis Gotha, Crawinkel, hat es uns vorgemacht, wie man Asylbewerber unterstützen und Solidarität zeigen kann!!

Glauben wirklich einige Bürger, dass man mit solch einem Handeln dazu beiträgt, Bad Tabarz werden zu können. Wollten wir nicht ein weltoffener Kurort sein?