Bürgerbeteiligungen ernst nehmen – Ortsteile dürfen nicht vernachlässigt werden

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Anlässlich der Anliegen der Bürger in Vieselbach, Hochstedt und Kerspleben sagte Michael Hose, JU-Vorsitzender und Stadtrat, heute: „Erfurt darf seine Ortsteile nicht links liegen lassen. Die Bürger dürfen nicht das Gefühl bekommen, dass sie Bewohner zweiter Klasse sind.“

Hintergrund sind der Einwohnerantrag aus den Ortsteilen Vieselbach und Hochstedt über die Einführung einer Tempo-30-Zone und eines Nachtfahrverbotes sowie das Projekt aus Kerspleben zur Sanierung des dortigen Sportplatzes.

Michael Hose weiter: „Die Bürger in Hochstedt und Vieselbach sind seit Jahren beispielsweise durch das nahe gelegene GVZ und den Bau der ICE- Strecke hoch belastet. Eine Tempo-30-Zone und ein Nachtfahrverbot für LKWs sind überfällig. Wenn Tempo-30-Zonen in der Innenstadt möglich sind, muss dies auch in Vieselbach und Hochstedt möglich sein. Die Bürger interessieren sich nicht für formale Zuständigkeiten, die Bürger wollen konkrete Lösungen. Ich fordere den Oberbürgermeister auf, im Sinne der Einwohner zu handeln.“

Bei der Frage nach der Sanierung des Sportplatzes Kerspleben engagieren sich besonders die Sportvereine, Schulen und der Ortsteilrat  um Ortsteilbürgermeister Erhard Henkel. Hose, der als Stadtrat auch Vorsitzender des Sportausschusses ist, dazu weiter: „Ich danke allen Beteiligten für das vorbildliche Engagement. Kerspleben braucht  mehr Platz für den Sport. Ich bin sicher, dass gemeinsam ein finanzierbares und attraktives Konzept entsteht.  Die Sanierung des Sportplatzes sollte in den nächsten Jahren eine Priorität für ganz Erfurt sein. Auch in anderen Ortsteilen muss mehr für die Sanierung der Sportstätten getan werden. Es darf nicht nur Geld für Großprojekte in der Innenstadt, wie die Multifunktionsarena, ausgegeben werden.“

„Wir sollten im Stadtrat anerkennen, wenn sich die Bürger für ihren Ortsteil engagieren. Die Erfurter in den Ortsteilen müssen sich darauf verlassen können, dass auch bei Ihnen in eine gute Infrastruktur investiert wird.“, so Michael Hose abschließend.

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