Seit wenigen Tagen steht ein Fragebogen zur Entwicklung des neuen Nahverkehrsplans zur Verfügung. Über die Arbeit am neuen Plan befragten wir Michael Margull, den Teamleiter für Verkehrsplanung und Flächen im Stadtentwicklungsdezernat.
Inzwischen haben die Jenaer 259 Mal den Fragebogen angeklickt und ihre Hinweise zum neuen Nahverkehrsplan gegeben. Sind zufrieden mit dieser Resonanz in gerade mal zehn Tagen?
Das ist mehr, als wir in der Kürze der Zeit erwartet hatten. Das ist vergleichbar mit der Meinungsäußerung beim Bürgerhaushalt. Ich hoffe, dass das große Interesse anhält und wir noch viele Meinungsäußerungen bekommen. Schließlich ist der Nahverkehr für viele Jenaer ein sehr brisantes Thema.
Welche Möglichkeiten gibt es außer dem Internet, sich an der Erarbeitung des neuen Nahverkehrsplanes für die Jahre 2013 bis 2017 zu beteiligen?
Anfangs gab’s den Fragebogen tatsächlich nur im Internet. Inzwischen ist er auch Am Anger 26 ausgelegt. Hier kann er abgeholt oder auch gleich ausgefüllt und abgegeben werden. Zudem haben auch die Ortsteilbürgermeister den Fragebogen erhalten, verbunden mit der Bitte, diese im Ortsteil bekannt zu machen. Wir haben unsere Unterstützung angeboten, wenn es technische Probleme beim Kopieren geben sollte. Künftig wird der Fragebogen auch im Bürgerbüro ausliegen. Und schließlich kann er per E-Mail unter verkehr@jena.de erbeten werden. Wir prüfen weitere Möglichkeiten, den Fragebogen für möglichst viele Jenaer zugänglich zu machen.
Wie geht es nach der Umfrage weiter? Wann soll der Plan fertiggestellt sein?
Der erste öffentliche Arbeitskreis für Ortsteilbürgermeister, Fraktionen und alle Interessenten soll Ende Juni/ Anfang Juli im Plenarsaal des Rathauses zusammenkommen. Mindestens vier solche Veranstaltungen wird es geben. Dort wird man sich schrittweise dem künftigen Nahverkehrsplan nähern. Zwischen diesen Veranstaltungen muss natürlich sehr intensiv gearbeitet werden. Wir rechnen damit, dass der neue Nahverkehrsplan im Frühjahr 2013 dem Stadtrat vorliegt – ich denke, dass wir bis dahin viele Wünsche und Anregungen der Bürger einarbeiten können





















