„Fakt ist…“: „Zwischen Thüringer Meer und Sächsischer Schweiz – Wo bleiben die Urlaubsgäste?“

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"Fakt ist...“ moderieren abwechselnd Anja Heyde (aus Magdeburg) Andreas Menzel (aus Erfurt, l.) Andreas F. Rook (aus Dresden). Screenshot: OaF

Leipzig/Gotha (red/mdr, 1. März). Wohin die Reise für die Tourismus-Branche in den mitteldeutschen Ländern dieses Jahr geht, darüber wird heute um 22.10 Uhr im MDR-Fernsehen bei „Fakt ist!“ aus Erfurt diskutiert (Aufzeichnung vom 25. Februar – als Facebook-Post zum Anschauen).

Wohin reisen deutsche Urlauber in diesem Jahr? Wie schaffen es die mitteldeutschen Länder, möglichst viele Inlandstouristen in ihre Regionen zu locken? Welche Marketing-Konzepte machen Sinn? Diese und mehr Fragen diskutieren Hotelbetreiber, eine Landrätin, ein Reisejournalist und eine Reisebürokauffrau mit dem Chef der Thüringer Tourismus GmbH, dem Oberbürgermeister von Gotha sowie der Tourismus-Expertin Prof. Claudia Brözel. Andreas Menzel und Lars Sänger moderieren die Sendung.
BUGA als „Corona-konformes Reisethema“

„Thüringen ist noch kein klassisches Reiseland, obwohl man hier durchaus in einer Woche Weltkultur erleben kann“, beklagt der Gothaer Oberbürgermeister Knut Kreuch. Für ihn wird die „dichteste Kulturlandschaft Deutschlands“ nicht professionell genug gemanagt.

Gerade in Corona-Zeiten könne Thüringen mit seiner Weite punkten, die vielen Sehenswürdigkeiten seien weit über das Land verstreut und es gäbe zahlreiche Wanderwege in der Natur, freut sich der Geschäftsführer der Thüringer Tourismus GmbH, Dr. Franz Hofmann. Genau darauf habe schon im vergangenen Sommer die Werbekampagne „Tür an Tür mit Thüringen“ hingewiesen. „Und mit der BUGA 2021 hat Thüringen in diesem Jahr das, wonach alle Bundesländer für die Wiederbelebung des Tourismus suchen: ein Corona-konformes Reisethema“, ist der TTG-Chef überzeugt.

Dass die Sicherheit im kompletten Reiseablauf für deutsche Reisende generell eine große Rolle spielt, bestätigt die Tourismus-Expertin Prof. Claudia Brözel. Und unter Corona-Bedingungen sei dieses Bedürfnis noch stärker und führe unter anderem zu kurzfristigen Buchungen von hauptsächlich deutschen Urlaubsorten.

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