Finsterbergen, 20.09.2011: Zum „Internationalen Jahr der Wälder 2011“ hat das Thüringer Forstamt Finsterbergen seine Tore geöffnet und alle Forst- und Waldinteressierten zu einem Besuch nach Finsterbergen eingeladen.
Bei herrlichem Herbstwetter nahmen viele Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit war, sich unmittelbar über die Berufe in der Forstwirtschaft, über die naturnahe Waldwirtschaft und den modernen Technikeinsatz bei der Holzernte zu informieren. Der Mitteldeutsche Rundfunk informierte parallel im Radio Thüringen über den Revieralltag eines Försters im Forstamt Finsterbergen und die vielfältigen Anforderungen an den Beruf des Forstingenieurs.
„Der Forstberuf ist für viele junge Menschen faszinierend, er genießt heute noch, oder besser wieder, hohes Ansehen“, so der Leiter des Forstamtes Finsterbergen, Forstdirektor Dr. Horst Sproßmann. Allerdings hat die Gegenwart auch dieses Berufsbild eingeholt, längst sind alle Wälder am Computer im Büro digital abrufbar, die Komplexität der Waldwirtschaft hat deutlich zugenommen und die Kommunikation über Sinn und Zweck forstwirtschaftlicher Maßnahmen gegenüber der Öffentlichkeit nimmt einen großen Stellenwert ein. Dies, so Sproßmann, ist nur mit hochqualifizierten Mitarbeitern und einer ökologisch ausgerichteten, naturnahen Waldwirtschaft möglich.
Das Forstamt Finsterbergen ist waldflächenbezogen das größte der insgesamt 28 Forstämter im Freistaat.





















