Gewerbegebiet wird entwickelt

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Bei seinem Besuch in der Residenzstadt zeigte sich Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee beeindruckt über die Entwicklung am Industrie- und Forschungsstandort Gotha. Darüber informiert Matthias Hey, Gothaer Abgeordneter und Fraktionsvorsitzender der SPD im Thüringer Landtag.

Ein erster Abstecher führte ihn in Begleitung des Oberbürgermeisters Knut Kreuch zu Schmitz Cargobull, wo er sich über die mittlerweile weltweite Vernetzung des Unternehmens informierte. Bei der Schlüsselübergabe für eine neue Werkhalle, bei der die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) 1,4 Mio Euro investierte und die zukünftig vom Bodelschwingh-Hof genutzt wird, gab es Gelegenheit mit Mitarbeitern, aber auch Vertretern von ortsansässigen Unternehmen wie ENERCON ins Gespräch zu kommen.

Begeistert zeigte sich Tiefensee auch über die Bestände der Forschungsbibliothek Gotha und die Kunstsammlungen von Schloss Friedenstein, die er am Ende des gestrigen Tages besuchte.

Eine wichtige Nachricht hatte Wolfgang Tiefensee aber für Kreuch und Hey noch im Gepäck: Das größte Gewerbegebiet der Stadt, Gotha Süd, soll nun in der kommenden Zeit zügig weiterentwickelt werden. Wichtiger Partner dieses Vorhabens wird wiederum die LEG Thüringen sein, mit deren Hilfe die Erschließung des 35 Hektar Nettofläche großen Areals erfolgen soll, „damit entsteht direkt an der Autobahn-Abfahrt ein Filetstück für wirtschaftliche Ansiedlungen“, freut sich Matthias Hey. Seit Jahren engagiert sich die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung mit Knut Kreuch für die Entwicklung dieses Gewerbegebietes, „das Wirtschaftsministerium und der Minister haben erkannt, dass es eine Schlüsselfunktion für die weitere Entwicklung des Industriestandortes Gotha hat“, weist Hey auf die Bedeutung der Flächen vor den Toren der Stadt hin.

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