Gothaer Wasserkunst vier Wochen außer Betrieb

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Die Gothaer Wasserkunst muss wegen dringender Sanierungsarbeiten am Leinalkanal, aus dem ihr das Wasser zugeführt wird, für vier Wochen abgestellt werden.

Der lange Winter und das Hochwasser haben dazu geführt, dass eine dringend durchzuführende Baumaßnahme am Absetzbecken vor dem Aquädukt nicht zu Ende geführt werden konnte. Die Rekonstruktion wurde im Herbst 2012 begonnen und muss nun auf Grund der vorherrschenden Witterung dringend zu Ende geführt werden. Die Bedienstege, eine Treppe und die Rechenanlagen entsprechen nicht den sicherheitstechnischen Anforderungen und werden erneuert.

Die  Ufer- und Sohlbereiche im Becken müssen ebenfalls wieder hergestellt werden, so dass die entsprechende Standfestigkeit erreicht wird. Der Beginn der Arbeiten wurde auf einen Zeitpunkt nach der Europeade verschoben, um den Teilnehmern und Gästen den Anblick der sprudelnden Wasserkunst nicht vorzuenthalten.

Die ausführende Firma ist vom Gewässerunterhaltungsverband „Flößgraben/Leina“ beauftragt und braucht ein bis zwei Wochen Vorlaufzeit, damit die Baustelle trockengelegt wird. Das Aquädukt wird  von beiden Seiten gesperrt, so dass eine Begehung ausgeschlossen wird. Ab dem 26.07.2013 wird das Wasser an den entsprechenden wichtigen Abschlägen reguliert. Das bedeutet, dass an diesem Samstag wohl vorerst das letzte Mal an der Wasserkunst am Oberen Hauptmarkt die Fontäne zu bewundern ist. Für eine Dauer von etwa vier Wochen fließt deshalb kein Wasser nach Gotha und die Wasserkunst kann nicht betrieben werden.

Der Gewässerunterhaltungsverband bittet Bürger, Touristen und Leinakanal-Interessierte um Verständnis, dass auch während der Saison nicht immer Wasser nach Gotha zugeführt werden kann. Der Leinakanal ist ein vor fünfhundert Jahren künstlich angelegtes Gewässer, welches aus historischer Sicht viel Gutes für Gotha gebracht hat, aber auch einen enormen finanziellen und organisatorischen Aufwand an der Erhaltung seiner Funktion erfordert.

Fliesenstudio Arnold