Immer mehr Luftrettungseinsätze in Thüringen

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Die Zahl der Rettungsflüge in Thüringen nimmt zu. Im Jahr 2012 ging nach Angaben der TechnikerKrankenkasse (TK) im Schnitt knapp 14 Mal am Tag ein Rettungshubschrauber in die Luft, um die Menschen im Land bei Notfällen medizinisch zu versorgen. Damit stieg die Zahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr (4804) um 5,3 Prozent auf insgesamt 5060. Die TK beruft sich dabei auf Zahlen des ADAC und der DRF Luftrettung.

Der in Jena stationierte Rettungshubschrauber Christoph 70, den die ADAC Luftrettung betreibt, hatte mit 1414 Flügen (plus 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) die meisten Einsätze. Die DRF Luftrettung betreibt in Thüringen Christoph 37 mit Standort Nordhausen. Er war 1303 Mal im Einsatz, ein Plus von 7,9 Prozent. Christoph 60 in Suhl brachte es auf 1197 Flüge (plus 5,9 Prozent). Der Intensivtransporthubschrauber Christoph Thüringen mit Standort Bad Berka flog 1146 Ein­sätze (plus vier Prozent).

Die Hubschrauber bewegen sich je Station in einem Radius von etwa 70 Kilometern. Der Intensivtransporthubschrauber wird sowohl zu Notfällen alarmiert, als auch für die Verlegung Schwerstkranker in Spezialkliniken in Thüringen und den angrenzenden Bundesländern eingesetzt.

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