Jena-Unfallflucht im Begegnungsverkehr

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Am Freitag um 14:40 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 7 zwischen

Jena und Wogau ein Verkehrsunfall, als sich ein Pkw VW Golf und ein

bislang unbekannter grauer Pkw in einer Kurve begegneten. Hierbei wurde

der linke Außenspiegel des in Richtung Eisenberg fahrenden Golfs

beschädigt. Der Fahrzeugführer des grauen Fahrzeugs fuhr in Richtung

Jena weiter, ohne den Schaden bekannt zu geben. Eine Spiegelabdeckung

des Unfallflüchtigen blieb am Unfallort zurück. Demnach könnte es sich um

einen Opel gehandelt haben. Hinweise an die Polizei Jena unter 03641-810.

 

Alkoholisierter Fahrer wollte flüchten

Am Samstagmorgen um 03 Uhr sollte durch die Jenaer Polizei ein VW

Touareg kontrolliert werden, welcher in Schlangenlinien die Drackendorfer

Straße entlang fuhr. Erst auf der Erlanger Allee stoppte der Fahrzeugführer

seinen Pkw, öffnete die Tür und flüchtete plötzlich zu Fuß. Kurze Zeit später

konnte der 35-Jährige allerdings von den Beamten eingeholt und

festgehalten werden. Nun erklärte sich auch sein Fluchtversuch, denn ein

Alkoholtest erbrachte einen Wert von 1,48 Promille. Eine Blutentnahme

wurde angeordnet und ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr

eingeleitet.

 

Betrunkener schläft nach Unfallflucht in seinem Pkw ein

Ein Anwohner der Werner-Seelenbinder-Straße beobachtete am

Samstagmorgen gegen 06:30 Uhr, wie ein Pkw Ford Mondeo mit einem

geparkten Opel Astra kollidierte und anschließend mit schleifenden

Geräuschen in Richtung Stauffenbergstraße davon fuhr. Der Zeuge merkte

sich das Kennzeichen und verständigte die Polizei. Diese konnte den stark

beschädigten, blauen Ford Mondeo kurze Zeit später auf einem Parkplatz in

der Theobald-Renner-Straße feststellen. Das Kuriose: Der Unfallverursacher

befand sich schlafend auf dem Fahrersitz. Gegenüber der Polizei

verweigerte der 31-Jährige jegliche Angaben, zeigte aber deutliche

Anzeichen von Alkoholkonsum. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und

der junge Mann zu diesem Zweck in die Klinik verbracht. Hier kündigte er

bereits Widerstand an, so dass weitere Kollegen angefordert wurden, um die

körperliche Gegenwehr des renitenten Mannes während der Blutentnahme

zu unterbinden. Schließlich beruhigte sich der 31-Jährige jedoch und

stimmte am Ende doch einem Alkoholtest zu, welcher mit 1,75 Promille

absolviert wurde.

Den Alkoholsünder erwarten nun Anzeigen wegen Unerlaubten Entfernens

vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstand gegen

Vollstreckungsbeamte.

Insgesamt entstand ein Sachschaden an beiden Fahrzeugen von mehreren

tausend Euro.