Katastrophenschutz-Helfer beim Einsatz in Halle

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Am Freitagmorgen pünktlich um 7:00 Uhr brach ein 24 Mann starker Zug von Katastrophenschutz-Helfern aus Jena nach Sachsen-Anhalt auf. Ziel des Betreuungszuges der Stadt Jena, bestehend aus Katastrophenschutzhelfern des Arbeiter-Samariter-Bund Kreisverband Jena e.V., des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Jena-Eisenberg-Stadtroda e.V. und der DLRG Ortsgruppe Jena e.V. war das Hochwassergebiet in Halle an der Saale.

Mit zwei Lastkraftwagen, einer Feldküche und drei Mannschaftstransportwagen standen die ehrenamtlichen Helfer vor der großen Herausforderung, auf unbekanntem Terrain und trotz eingeschränkter Infrastruktur eine Notunterkunft für bis zu 400 evakuierte Betroffene zu errichten, in der die Opfer des Hochwassergebietes mit Lebensmitteln sowie Waren des täglichen Bedarfs versorgt werden müssen. Am Samstagmittag beendeten sie ihren Einsatz in Halle und wurden weiter nach Dessau beordert. Hier bleiben sie bis mindestens Dienstag und sind für die Versorgung von 2.500 Einsatzkräften und Betroffenen verantwortlich.

Unsere freiwilligen Katastrophenhelfer sind derzeit rund um die Uhr im Einsatz, um den betroffenen Menschen in Sachsen Anhalt zur Seite zu stehen. Was diese Katastrophenschutzhelfer hier leisten, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen“, betonen Peter Schreiber – der Vorstandsvorsitzende des DRK in Jena – und Rene Zettlitzer – der Geschäftsführer des ASB in Jena -, „sie gehen einem Beruf nach, haben Familien und nehmen sich dennoch die Zeit, im Katastrophenfall als Not-Helfer da zu sein. So waren diese Helfer bereits vom 31.Mai bis 4. Juni vor Ort in Jena im Hochwassereinsatz.

Für dieses Engagement zu begeistern, ist eine Aufgabe, die die Hilfsorganisationen das ganze Jahr über beschäftigt. Katastrophen wie das jetzige Hochwasser zeigten, so Schreiber und Zettlitzer, dass diese Bemühungen wichtig seien. „Spontane Hilfsbereitschaft in langfristiges Engagement für die Gesellschaft zu überführen und die Rahmenbedingungen für die Helfer zu verbessern – das wäre unser großes Ziel.“