„Das ist Thüringen“ – mit diesem Slogan wollte sich der Freistaat Thüringen bundesweit in Szene setzen. Die Kampagne wird bis auf weiteres ausgesetzt. Das berichtet SPIEGEL ONLINE heute morgen unter Verweis auf die Thüringer Allgemeine.
Nun ist klar: Der Freistaat setzt angesichts der Taten der mutmaßlichen rechtsextremistischen Terrorzelle die Imagekampagne aus. „Wir werden in diesem Jahr keine Anzeigen mehr schalten“, sagte Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) der Zeitung „Thüringer Allgemeine“.
Die Taten des aus Thüringen stammenden Trios bedeuteten einen „schweren Imageschaden für das Land“, erklärte der Minister. Die Kampagne fortzuführen, wirke da kontraproduktiv. Der Minister betonte, dass es nun „um eine schnelle und umfassende Aufklärung“ gehe.
In der Ende August begonnenen Kampagne waren bundesweit Anzeigen und ein Fernsehspot geschaltet worden. Für die Kampagne hat das Land etwa zwei Millionen Euro jährlich vorgesehen.




















