Prof. Dr. Jürgen W. Einax von der Uni Jena ist der diesjährige Fresenius-Preisträger der GDCh

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Mit einem ruhigen Lebensabend wird es bis auf weiteres nichts bei  Prof. Dr. Jürgen W. Einax. Der Chemiker von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der sich im letzten Oktober in den Ruhestand verabschiedet hat, ist gerade mit dem Fresenius-Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ausgezeichnet worden.

Als Preisträger wird Einax (Bild, Foto: Peter Scheere/FSU) nun in diesem Sommersemester sowie im Wintersemester 2015/16 auf Vortragstour bei den GDCh-Ortsverbänden gehen. Ziel seiner „Fresenius-Lecture“-Tour ist es, einem interessierten Fachpublikum aktuelle Forschungsergebnisse aus der Analytischen Chemie näherzubringen.

Dazu ist Einax bestens geeignet, hatte der gebürtige Zeitzer doch von 1992 bis 2014 die Professur für Analytische Chemie an der Jenaer Universität inne und war zugleich Leiter des Lehrbereichs Umweltanalytik des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie. In den letzten Jahren hat er sich intensiv mit der Anwendung und Weiterentwicklung chemometrischer Methoden zur Aus- und Bewertung von Umweltdaten, aber auch mit neuen Einsatzmöglichkeiten der Atomabsorptionsspektrometrie beschäftigt. Insbesondere im Bereich der Chemometrik zählt der Jenaer Alumnus zu den international renommierten Wissenschaftlern.

Der Preis erinnert an den Geheimen Hofrat Professor Dr. C. Remigius Fresenius (1818-1897) und seine wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der analytischen Chemie. Er wird deshalb auf Initiative der Fachgruppe „Analytische Chemie“ der GDCh seit 1961 an Persönlichkeiten verliehen, die sich um die wissenschaftliche Entwicklung und um die Förderung der analytischen Chemie verdient gemacht haben.

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