Rockets peilen heute Punktlandung an

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Sieben Playoff-Spiele, sieben Siege und nur noch einen Schritt bis zum krönenden Abschluss einer Super-Serie: Die Oettinger Rockets Gotha haben es heute im zweiten Finalspiel beim SC Rasta Vechta (Tip-Off: 20 Uhr) in der Hand, die bis dato erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte von Basketball in Gotha zu beenden.

Denn nach der Südstaffel-Meisterschaft und dem Aufstieg in die ProA wollen Kapitän Dmitrij Kreis und seine Teamkollegen nun natürlich auch den ProB-Meistertitel dingfest machen – daran gibt es nicht den geringsten Zweifel.
„Lasst uns am Samstag den Sack zumachen“, rief Konstantin Klein unmittelbar nach dem gelungenen Auftakt der Finalserie seinen Freunden und Fans via Facebook zu. Zuvor hatte der Rockets-Youngster im Interview mit der TLZ das gesunde Selbstbewusstsein des Teams bereits auf den Punkt gebracht. „Wenn wir weiter so gut verteidigen“, sagte der 20-Jährige, „kann uns kein Team der ProB stoppen!“

Selbstredend möchten die Gastgeber vor heimischer Kulisse den Gegenbeweis antreten. Denn in Gotha stand Vechta bereits nach dem ersten Viertel auf verlorenem Posten – genau das soll sich nicht wiederholen. Co-Trainer Tom Fischer formuliert es wie folgt: „In eigener Halle gilt es gegenüber den ausgezeichnet aufgestellten Rockets Konkurrenz-fähigkeit nachzuweisen und von der ersten Minute an Druck zu machen.“

Die Rockets sind also gut beraten, sich auf einen Gegner einzustellen, der sich von einer ganz anderen Seite präsentiert als beim Auftakt. Dafür spricht unter anderem die Heimstärke der Vechtaer, die in der Hauptrunde nur zwei Spiele im Rasta-Dome abgegeben mussten. Im Verlauf der Playoffs gelang es ihnen hier sowohl gegen die Nördlingen Giants (Viertelfinale) als auch gegen den Nordstaffel-Meister UBC Hannover Tigers (Halbfinale), die Serie auszugleichen – und später jeweils das entscheidende dritte Match auswärts zu gewinnen. Ähnliches haben im Verlauf der Playoffs allerdings schon drei namhafte Teams gegen die Mannschaft von Rockets-Coach Marko Simic versucht – allesamt vergeblich.

Auf einen ganz heißen Tanz deutet derweil auch der Umstand hin, dass der 790 Zuschauer fassende Rasta-Dome bereits seit Tagen ausverkauft ist. Der Andrang ist dem Vernehmen nach so groß, dass vor der Halle zum Public Viewing eingeladen wird.

Doch wie bereits bei den bis dato absolvierten Playoff-Auswärtsspielen werden die Rockets auch in Vechta von zahlreichen Fans unterstützt. Sie wollen dafür sorgen, dass auch im Rasta-Dome die (Blaue) Hölle los ist und am Ende der Partie noch einmal gefeiert werden kann: und zwar der krönende Abschluss der Saison, also der Titel.