Schulpartnerschaften mit Großbritannien – ein ideales Lernfeld

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23 Schulen in Thüringen haben offizielle Partnerschaftsverträge mit Schulen in Großbritannien, davon allein vier im Landkreis Gotha, informiert der Landtagsabgeordnete Dr. Werner Pidde.

Die Regelschule „Andreas Reyer“ in Gotha profitiert von der Schulpartnerschaft mit der Parkside School in Willington. Die Grundschule „Josias Friedrich Löffler“ in Gotha pflegt eine Partnerschaft zur Wicklewood Primary School in Wymondham. Die Grundschule „Ludwig Bechstein“ in Gotha hat eine partnerschaftliche Beziehung mit der St.Marys Primary School in Beverly aufgebaut.

Das Sprachengymnasium in Schnepfenthal verbindet gleich 2 Partnerschaftsverträge mit britischen Schulen. Diese sind die Willink School in Reading Berkshire  und die Radyr Comprehensive School in Cardiff.

„Schulpartnerschaften sind wichtig. Sie bieten vielfältige Gelegenheiten voneinander zu lernen“,  ist Pidde überzeugt. Zum einen wird das Interesse der Schülerinnen und Schüler für andere Länder und Kulturen geweckt, soziale Kompetenz und Teamfähigkeit der Schülerinnen und Schüler werden gefördert und weiterhin werden die Schülerinnen und Schüler zum Erlernen einer Fremdsprache motiviert bzw. verbessern ihre Sprachkenntnisse. Außerdem vertiefen die Lehrkräfte ihre Kenntnisse über das Schulsystem der Partnerländer, lernen andere Lehrmethoden kennen und bauen persönliche Kontakte zu den Lehrerinnen und Lehrern der Partnerschule auf. „Diese Schulpartnerschaften sind also ein ideales Lernfeld für Schülerinnen und Schüler und deren Lehrkräfte, um interkulturelle und sprachliche Kompetenzen zu erwerben und zu erweitern“, bekräftigt Pidde.

Über 120 Thüringer Schulen sind derzeit an einer Schulpartnerschaft mit einer Schule in Großbritannien interessiert. „Leider ist die Vermittlung von Schulpartnerschaften nicht immer einfach“, weiß der SPD-Politiker. Das Interesse an einer Partnerschaft mit einer deutschen Schule ist auf britischer Seite nur sehr gering. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bemüht sich aber, über die anlässlich des letzten Staatsbesuches von Königin Elizabeth ins Leben gerufene „UK-German Connection“ die Anzahl der Partnerschaften auszubauen.

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