Science City Jena kehrt mit Sieg aus Köln zurück

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Mit einem 68:59-Sieg kehrte Science City Jena vom Gastspiel bei den Rheinstars aus Köln zurück. Die Ostthüringer bezwangen die Domstädter nach durchweg spannendem Spielverlauf verdient, verteidigten damit die Tabellenspitze vor Rasta Vechta, die in Nürnberg einen Last-Second-Sieg feierten.

In einem primär durch kämpferische Elemente gekennzeichneten Duell entschied Wayne Bernard 42,4 Sekunden vor der Schlusssirene die Partie von der Freiwurflinie, verwandelte eiskalt beide Schüsse zum 66:59. In der verbleibenden Spielzeit behielt der Tabellenführer aus Thüringen die Nerven, ließ die Kölner nicht mehr zurück ins Spiel und holte zwei Big Points am Dom. Ein starkes Debüt feierte unterdessen Jenas Neuzugang Marcos Knight, der in der Endabrechnung 14 Zähler erzielte, mit seinem physischen Spiel überzeugte.

„Ich glaube wir haben heute in Köln verdient gewonnen, konnten in der defensive überzeugen. Die 59 Kölner Punkte sind ein defensiv guter Wert. Mein Team hat in den engen Momenten die Ruhe bewahrt, die richtigen Entscheidungen getroffen. Mit unseren zehn einsatzfähigen Spielern ist es uns gelungen die Intensität konstant hoch zu halten“, sagte Science-City-Coach Björn Harmsen nach dem Erfolg. In einer ausverkauften ASV-Halle und unter den Augen der Kölner Sport-Ikone Lukas Podolski stellten Jenas Riesen einmal mehr ihre Schlussphasen-Kompetenz unter Beweis, ließen trotz eines engen Spielverkaufs in der Crunchtime nichts mehr anbrennen.

Während die Thüringer im Anfangsviertel zunächst einige Rhythmusstörungen offenbarten, die Gastgeber besser aus den Startblöcken kamen und sich zwischenzeitlich bis auf 16:9 absetzen konnten, schlug der Zweitliga-Spitzenreiter viertelübergreifend zurück. Zwei schnelle Körbe von Guido Grünheid unmittelbar nach Beginn des zweiten Abschnitts glichen den 16:12-Vorsprung der Hausherren aus, bevor es dem Harmsen-Team bis zur Halbzeit gelang eine 36:28-Führung herauszuwerfen. Nachdem Wayne Bernard in der 23.Minute auf 42:29 erhöhen konnte kämpften sich die Rheinstars wieder in Schlagdistanz zurück, zwangen den Tabellenführer nach dem 45:40-Anschluss (26.) zur taktischen Auszeit. Mit einem ähnlich schlanken 50:45-Ziwschenstand zu Gunsten der Ostthüringer ging es in das finale Viertel. Hier schienen sich die Jenaer Riesen vorzeitig mit einer frühen Entscheidung belohnen zu können. Nachdem Wayne Bernard einen Dreier aus der Ecke zum 59:46 (35.) verwandelt hatte konterte Köln zum letzten Mal. Bis auf 56:53 warfen sich Downs & Co. noch einmal an Science City Jena heran. Schlussendlich fanden die Saalestädter – wie bereits von Harmsen bilanziert – die richtigen Antworten, um die beiden wichtigen Pluspunkte für die vierstündige Heimfahrt zu verstauen.

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