Guten Tag liebe Leser,
finden Sie die Forschungen im europäischen Kernforschungszentrum Cern auch so faszinierend wie ich? Heute morgen las ich im Internet folgende Meldung: „Wir haben das Gottesteilchen“. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit entdeckten die Forscher gestern das fehlende Teilchen zur Erklärung unseres heutigen physikalischen Weltbildes, das Higgs-Boson. „Es ist schwer, nicht aufgeregt zu werden bei diesen Ergebnissen“, sagte Cern-Forschungsdirektor Sergio Bertolucci.
Im derzeitigen Standardmodell der Materie fehlt immer noch die Erklärung für die Entstehung von Masse. Nur durch ein so genanntes Higgs-Feld, welches unsichtbar wie ein Magnetfeld das gesamte Universum durchzieht, und dessen Wechselwirkung mit den Materieteilchen wird demnach Masse erzeugt.
Jedoch müssen die Forscher noch den Nachweis erbringen, ob sich die Teilchen der normalen Materie tatsächlich mit dem neu entdeckten Teilchen verbinden. Nur dieser Prozess verleihe der Materie Masse und würde ein Higgs-Boson charakterisieren. Bleibt abzuwarten, ob der Nachweis erbracht werden kann.
Mein Fazit: Sicher kann man die Welt bis in die allerkleinsten Teilchen aufdröseln und erklären, doch bleibt glücklicherweise noch ein Rest Unerklärbares übrig. Was wäre die Welt, was wäre die Menschheit mit ihren Empfindungen ohne Geheimnis? Stünde nicht alles still, wenn es nichts mehr zu entdecken gäbe oder wir am Ende unserer geistigen Entwicklung wären? Noch weit entfernt sind wir von einer friedlichen und alles Leben achtenden Gesellschaft. Da bleibt viel Raum für wahren Fortschritt und Entwicklung.





















