Tagesdienst, aktueller Redakteur: David Ortmann

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Foto: privat
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Es ist raus. Sie hat gelogen. Im Prozess gegen Dominique Strauss-Kahn, zweifelt das Gericht an der Glaubwürdigkeit der Dame, mit der der Chef-Bänker im Mai sexuellen Kontakt hatte. Die 32-Jährige aus Guinea hatte Strauss-Kahn nach dem Akt angeklagt. Der Vorwurf: versuchte Vergewaltigung und sexuelle Nötigung. Seit dem  trägt der Franzose, der zu den mächtigsten Männern der Welt zählte, Fußfesseln. Ein Fall für alle Verschwörungstheoretiker.

Denn Fakt ist: Egal wie der Prozess endet – für den Sozialisten, der als aussichtsreicher Kandidat für die Präsidentschaftswahl 2012 galt – ist der Traum vom Sessel im Élysée-Palast geplatzt. Spannend bleibt eine andere Frage: Wie ist der Berater von Nicolas Sarkozy (Strauss-Kahns politischer Gegenspieler), der die Informationen über die Verhaftung des Franzosen und den Grund der Verhaftung den Medien zuspielte, überhaupt an die Information gekommen?

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Restzweifel bleiben natürlich. Wie bei Kachelmann. Wie bei Türk. Können Sie sich eigentlich noch an den Talkmaster Andreas Türk erinnern? Ein Star! Auch er wurde der Vergewaltigung beschuldigt. Die Vorwürfe erwiesen sich als haltlos und wurden vom Tisch gewischt – genau wie seine Karriere.