Über einen möglichen Versorgungsskandal berichtet FOCUS ONLINE heute. Demnach erhält Thüringens Ex-Regierungssprecher Peter Zimmermann hohe Versorgungsleistungen.
Der 37-Jährige wechselte unlängst in die Privatwirtschaft – zu einem Leipziger Internet-Unternehmen. Trotzdem wurde er nach FOCUS ONLINE-Angaben nicht entlassen oder hat selbst gekündigt. Nein, Peter Zimmermann wurde „vom Land in den vorläufigen Ruhestand geschickt“.
Dies habe der neue Sprecher der Thüringer Landesregierung, Karl-Eckard Hahn, dem FOCUS bestätigt.
Wie FOCUS unter Berufung auf den Bund der Steuerzahler berichtet, „wird Zimmermann in den ersten drei Jahren zusätzlich zu seinem Managergehalt bei Internet-Dienstleister Unister 1435 Euro Versorgungsleistungen vom Staat bekommen. Die Jahre danach wären es 700 Euro monatlich.“
Damit nicht genug: Schafft Zimmermann im neuen Job nicht den Durchbruch, dann „kann er bis zu drei Jahre 71,75 Prozent seiner Staatssekretärsbezüge inklusive diverser Zulagen als Ruhesold kassieren, gut 7000 Euro.“ Mehr noch: „Nach diesen drei Jahren könnte er im Fall von Arbeitslosigkeit unabhängig vom Alter bis zum Lebensende mehr als 3500 Euro als Ruhegeld einstreichen, das entspricht 35 Prozent seiner Dienstbezüge.“
Ein Focus-Fakt am Rande: „Das höchste Arbeitslosengeld in Thüringen liegt bei rund 1600 Euro.“



















