Umsetzung des Integrierten Verkehrsentwicklungsplanes Gotha 2030+

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In der Stadtratssitzung am 27.04.2016 wurde von den Stadträten mehrheitlich der Integrierte Verkehrsentwicklungsplan Gotha 2030+ beschlossen. Darin enthalten sind verschiedene Maßnahmepakete für den fließenden Verkehr, das Kfz-Parken, den Öffentlichen Personennahverkehr, den Radverkehr sowie den Fußverkehr.

 

All diese einzelnen Maßnahmepakete wurden nach einer aufwändigen Analyse der im Herbst 2014 durchgeführten Verkehrszählungen und -befragungen durch das Ingenieurbüro SVU aus Dresden erarbeitet und in vielen internen Beratungen sowie Gesprächsrunden in sogenannten Lenkungsgruppen und 2 Öffentlichkeitsveranstaltungen mit den Bürgern der Stadt Gotha diskutiert.

 

Als Einzelmaßnahmen wurden von den Gothaer Bürgern auch immer wieder die fehlenden Ortsumfahrungen sowie die nicht mehr hinnehmbaren Zustände bei den Ortsdurchfahrten speziell in Siebleben und Sundhausen genannt. Mit der Verkehrsfreigabe der Ortsumfahrung Sundhausen im November 2014 konnte in dieser Hinsicht bereits eine lang erwartete und auch gewünschte Verkehrsabnahme in der Ortslage Sundhausen erreicht werden. In Gesprächen mit den Anliegern der Inselsbergstraße wurde jedoch immer wieder deutlich, dass noch zu viele Kraftfahrer den vermeintlich kürzeren Weg durch Sundhausen wählen. Dem sollte seitens der Stadtverwaltung mit wirksamen Mitteln begegnet werden.

 

Somit wurde im Rahmen der Erarbeitung des Integrierten Verkehrsentwicklungsplan Gotha 2030+ als wirksames Mittel die Abbindung der Inselsbergstraße auf Höhe der Einmündung Krusewitzstraße empfohlen (siehe Lageplan). Der Anliegerverkehr von und nach Sundhausen wird dann in und aus Richtung Gotha über die Krusewitzstraße und Leinastraße geführt.

 

Zur Umsetzung der vorgenannten Empfehlung hat sich ebenfalls der Ortschaftrat des Ortsteils Sundhausen bekannt. Befürchtungen, dass die Ortslage Sundhausen nun nicht mehr ohne große Umwege erreichbar ist, sind unbegründet. Sowohl aus westlicher Richtung als auch von der Stadtseite her bleibt Sundhausen ohne Probleme weiterhin erreichbar. Eine durchgängige Führung des Rad- und Fußgängerverkehrs entlang der Inselsbergstraße bleibt dabei im Bereich der vorgesehenen Abbindung ebenfalls gewährleistet.

 

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