97.500 Euro für neues soziales Projekt in Gotha übergeben

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v.l.n.r.: Elfi Bindernagel, Mitarbeiterin im Projekt `KochBar´; Stephan Masch, Repräsentant der Deutschen Fernsehlotterie gGmbH und Sabine Hertzschuch, Leiterin Begegnungsstätte LIORA bei der symbolischen Übergabe der Fördermittel in Gotha (Foto: Max Thümmel)
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Das gemeinnützige Diakoniewerk Gotha kann sich über eine zweckgebundene Förderung der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE in Höhe von 97.500 Euro zur Umsetzung seines Projektes `KochBar´ freuen. Das geht aus einer Meldung der Deutschen Fernsehlotterie hervor.

Durch die Zuwendung Deutschlands traditionsreichster Soziallotterie können anteilig anfallende Personal- und Sachkosten bis Mai des Jahres 2028 sichergestellt werden. Die Gesamtkosten dieser geförderten Gruppenangebote in der Begegnungsstätte LIORA belaufen sich auf über 122.000 Euro.

„Die Förderung der Deutschen Fernsehlotterie ist für uns der absolute Hauptgewinn. Die Besucher unseres Begegnungszentrums LIORA sind oftmals von Armut und Einsamkeit betroffen. Mit den neuen Gruppenangeboten, die wir nur dank der Unterstützung der Soziallotterie umsetzen können, können sie aktiv diese gemeinsame Plattform für Austausch und Gemeinschaft nutzen“, erklärt Sabine Hertzschuch, Leiterin Begegnungsstätte LIORA.

Der Bedarf für eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex ´gesundes Essen´ zeigte sich im Begegnungszentrum LIORA deutlich. Insbesondere die Kinder- und Jugendlichen, aber auch erwachsene Besucher haben den Wunsch nach einem derartigen Angebot formuliert. Diesem Wunsch kann der Träger nunmehr durch Workshops, Gruppenangebote und Thementage nachkommen. Sie fungieren bei LIORA als Türöffner, um gegenseitig in Kontakt zu kommen. Gemeinsames Kochen stärkt Kompetenzen und es fördert das soziale Miteinander. Die Nutzung regionaler und saisonaler sowie gespendeter Lebensmittel werden dabei besonders berücksichtigt.

„Unser Projekt ´KochBar´ wird sich in verschiedenen Formaten den unterschiedlichen Besuchergruppen widmen und passgenaue Angebote sowie gemeinschaftsstiftende Angebote entwickeln. Auch Menschen aus dem Quartier, die bislang LIORA nicht besuchen, sollen durch die neuen Möglichkeiten und Ideen angesprochen werden“, so Elfi Bindernagel, Mitarbeiterin im Projekt `KochBar´.

„Es ist zu beobachten, dass die angespannte Wirtschaftslage, aber auch die gesamtgesellschaftliche Entwicklung wie zum Beispiel steigende Lebenshaltungskosten die Lebenslagen vieler Menschen prekär zum Negativen verändert. So ist insbesondere für Kinder und junge Erwachsene in Armutssituationen das Thema gesundes Essen enorm wichtig. Genau hier setzt das Projekt `KochBar´ an. Dabei helfen wir von Herzen gern“, freut sich Stephan Masch, Repräsentant der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE bei Übergabe des symbolischen Förderschecks.

Zur Deutschen Fernsehlotterie

Im Jahr 2024 wurden 50 Millionen Euro an über 300 soziale Projekte in Deutschland durch die DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE ausgeschüttet. Neun Projekte davon wurden im Freistaat Thüringen mit einer Gesamtsumme von rund einer Million Euro gefördert. In den vergangenen zehn Jahren sind 98 soziale Vorhaben mit mehr als 13,9 Millionen Euro im Freistaat Thüringen ermöglicht worden. Auch das Diakoniewerk Gotha profitiert von der Hilfe, die aus den Erlösen des Losverkaufs der Soziallotterie erzielt wird. Über die Förderung sozialer Projekte hinaus bietet die DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE ihren Mitspielerinnen und Mitspielern die Chance auf einen Millionengewinn, eine Sofortrente oder attraktive Sachpreise. Allein im vergangenen Jahr 2024 konnten sich über 767.000 Menschen über Gewinne von insgesamt mehr als 39,9 Millionen Euro freuen, 76 von ihnen gewannen mehr als 100.000 Euro, 14-mal wurde ein Millionengewinner glücklich. Ein Los der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE ist für jeden ein Gewinn. Jedes Jahr fließen mindestens 30 Prozent der Loseinnahmen der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE über die Stiftung Deutsches Hilfswerk in gemeinnützige Zwecke in ganz Deutschland. Dabei steht die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen, Familien, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung sowie Nachbarinnen und Nachbarn im Fokus.

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