C. G. Haenel in Suhl wird das neue Sturmgewehr der Bundeswehr herstellen

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Trageweise des Gewehrs G36 im "Rührt Euch" in Bergen, am 17.03.2016. (c) BMVG

Seit dem 15. Jahrhundert werden von den Büchsenmachern in Suhl Schußwaffen hergestellt, aber die Tradition der Waffenherstellung reicht noch viel weiter zurück. Am 14.09.2020 informierte das Bundesministerium der Verteidigung, dass das Haenel MK556 im Auschreibungsverfahren gegenüber dem Konkurrenzprodukt von Heckler & Koch „technisch etwas besser“ und zudem „wirtschaftlicher“ war.

C.G. Haenel wurde 1840 als industrieller Waffenproduzent gegründet und ist nach der Wiedergründung 2008 heute eine Tochter der Merkelgruppe. Die HAENEL MK556 wird in abgewandelter Form bereits von der Polizei Sachsen eingesetzt. Zudem liefert die Firma bereits das G29 Scharfschützengewehr für die Bundeswehr. Neben C.G. Haenel und Heckler & Koch hatte sich noch Sig Sauer an der seit 2017 laufenden Ausschreibung für den Auftrag mit einem Volumen von mehr als 245 Millionen Euro beteiligt sich dann aber aus unbekannten Gründen zurückgezogen.

Derzeit ist die Vergabe noch vorläufig, da den unterlegenen Bietern noch der Rechtsweg offensteht und eine parlamentarische Bestätigung noch aussteht. Für die Thüringer Region wäre diese Finanzspritze von fast 250 Millionen eine willkommene Investition, die Arbeitsplätze sichern könnte.

MSB Kommunikation

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