Der Gothaer Tafelaltar kommt zurück im Herzoglichen Museum

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Gesamtansicht des Tafelaltar © Stiftung Schloss Friedenstein Gotha.

Zwei Jahre lang war er unterwegs, jetzt kehrt er zurück: Erst wurde der Gothaer Tafelaltar restauriert, dann war er in Ausstellungen in Minneapolis, kurz auf Stippvisite in Gotha und anschließend in Stuttgart zu sehen. Ab Donnerstag, 12. April, wird das Meisterwerk mit seinen 162 Bildtafeln wieder an seinem angestammten Platz im Altdeutschen Saal des Herzoglichen Museums Gotha gezeigt.

Mit einer Sonderpräsentation des bildgewaltigen Altars begrüßen Dr. Timo Trümper, Direktor Wissenschaft und Sammlungen, und Gunter Rothe, Holzrestaurator der Stiftung, den Rückkehrer. Um 18 Uhr blättern sie für Interessierte dieses monumentale Bilderbuch der Reformationszeit noch einmal durch, bevor der Altar wieder in seine endgültige Position gebracht wird. Das Herzogliche Museum ist am Donnerstag deshalb durchgehend bis 19 Uhr geöffnet und schließt nicht, wie gewöhnlich, um 17 Uhr.

Der Gothaer Tafelaltar ist um 1540 in der Werkstatt des Künstlers Heinrich Füllmaurer (1500 – 1548) entstanden und nach seinem heutigen Standort benannt. Auf 14 beweglichen Flügeln und einem feststehenden Mittelteil zeigt das monumentale Kunstwerk den umfangreichsten Bilderzyklus der Reformationszeit. Er umfasst drei Szenen aus der Schöpfungsgeschichte und 157 Darstellungen aus dem Leben Christi. Verloren gegangen sind zwei Standflügel mit dem Stammbaum Christi, die sich heute im Puschkin-Museum Moskau befinden.

Die Informationen im Überblick:

Donnerstag, 12. April 2018, 18 Uhr: Präsentation des Altars durch Dr. Timo Trümper, Direktor Wissenschaft und Sammlungen, und Gunter Rothe, Holzrestaurator der Stiftung

Das Museums schließt nicht, wie gewöhnlich, um 17 Uhr, sondern hat bis 19 Uhr geöffnet.

Eintritt
5,00 Euro (ermäßigt 2,50 Euro)

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