Die Neujahrs-Pressekonferenz im Gothaer Rathaus

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Foto: OaF 5.01.23
Norbert Kaschek, Knut Kreuch, Dr. Ann Tippitt und Dr. Alan May

Gotha (red, 5. Januar). Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch lud zur Pressekonferenz in das historische Rathaus ein. Themen waren Herausforderungen, die sich der OB und die Stadtverwaltung für das Jahr 2023 vorgenommen haben.  Dazu gehören z. B. der Startschuss für das Sanierungsprojekt „Bahnhof Gotha“, die Stärkung von Gotha-Ost durch den Straßenbau in der Galettistraße/Kindleber Feld und das Richtfest für die Jugendherberge Gotha.

Eine Herausforderung im neuem Jahr ist auch die 58. Europeade. Das europäische Folklorefestival soll in diesem Jahr Thema eines künstlerischen Schülerwettbewerbs werden, zu dem die Stadtverwaltung einlädt.

Unter dem Motto „Meine Heimatstadt Gotha als Treffpunkt europäischer Kulturen“ sollen eigene Bilder oder Fotoarbeiten im Format A4 gefertigt werden und im Original bis spätestens September 2023 an das Informationsamt der Stadtverwaltung gesandt werden.
Die Auswahl der besten Arbeiten erfolgt durch eine Jury, die unter Leitung der Kunsterziehungspädagogin Ute Mixanek, der Gothaer Hannah-Höch-Preisträgerin des Jahres 2019, und des OB steht. Das Stadtoberhaupt lobte für die ersten drei Plätze des Schülerwettbewerbs „Gotha-Gutscheine“ im Gesamtwert von 580 Euro aus. Platz eins bekommt diese Gutscheine im Wert von 300 Euro, Platz zwei im Wert von 180 Euro und Platz drei im Wert von 100 Euro. Die schönsten Arbeiten sollen zudem bei einer Ausstellung im Rathaus gezeigt werden.

Des Weiteren berichtete Kreuch darüber, dass sich Serhij Morhunow, der Bürgermeister der ukrainischen Stadt Winnyzja, gemeldet habe. Er dankte für die Spenden der Gothaer Bevölkerung von über 26.000 Euro, die bei der Gothaer Stadtverwaltung eingegangen waren. Dieser Betrag wurde vor allem dem Gothaer Verein Ukrainefreunde e. V. zur Verfügung gestellt, aber auch über eine „Spendenbrücke“ von Gothas polnischer Partnerstadt Kielce an deren ukrainischen Partnerstadt Winyzija weitergeleitet. Das Geld werde beim Kauf von warmer Kleidung, Lebensmitteln und Hygieneartikeln für die Einwohner der Stadt Winnyzja genutzt, berichtete Kreuch.

2023 wird auch die 30-jährige Städtepartnerschaft von Gotha und Gastonia aus dem US-Bundesstaat North Carolina gefeiert. In diesen drei Jahrzehnten fanden viele Begegnungen und gemeinsame Projekte statt, wie z. B. der jährliche Schüleraustausch zwischen dem Arnoldi-Gymnasium und der High School in Gastonia. Dieser traditionsreiche Schüleraustausch soll im September dieses Jahres nach drei Jahren Pause wieder beginnen.

Das letzte größere gemeinsame Projekt zwischen Gotha und Gastonia war der Museumsaustausch der beiden Städte im Jahr 2017. Die Ausstellung „Gotha und der Thüringer Wald“ wurde im Schiele-Museum Gastonia gezeigt und ein Jahr später zeigte die amerikanische Partnerstadt die Ausstellung „Gastonia und das North Carolina Piedmont“ im Kunstforum Gotha. Dr. Ann Tippitt, Direktorin des Schiele-Museums und Dr. Alan May besuchen derzeit die Residenzstadt und beraten mit Andreas Karguth, dem Vorsitzenden des Vereins Museumslöwen e. V. und der Ausstellungsdesignerin Beate Ae-Karguth über weitere gemeinsame Museumsprojekte.

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