Gemeinderat bringt vor Sommerferien Planungen voran

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Neudietendorf. (red, 24. Juli). Auf Tagesordnung des aktuellen Gemeinderates standen unter anderen die Abwägung der zahlreichen Hinweise und Einwände zum Bebauungsplan „Auf dem Berge“ im Ortsteil Kornhochheim.

Die 105 Seiten des Abwägungsprotokolls waren bereits am Abend zuvor im Ortschaftsrat Kornhochheim beraten und erläutert worden. Nunmehr folgte auch der Gemeinderat der Abwägung und bestätigte den Entwurf des Bebauungsplanes. Ziel ist, Bauplätze für sieben Einfamilien- sowie bis zu drei Mehrfamilienhäuser auszuweisen.

Eine bisher zur Bebauung vorgesehene Fläche wurde aus den Planungen herausgenommen und soll weiterhin Grünfläche bleiben.

Im Gewerbegebiet Ortsausgang West im Ortsteil Apfelstädt wird ein Teilbereich zur Entwicklung und Standortsicherung eines ansässigen Unternehmens genutzt werden. Hier ist der Vorentwurf bestätigt und die Beteiligung der Öffentlichkeit eingeleitet worden.

Zum Ausbau mit glasfasergebundenen Breitbandangeboten übertrug der Gemeinderat per Beschluss die Aufgabe auf den Kommunalen Energiezweckverband Thüringen (KET). Durch Nutzung der Fördermöglichkeiten von Bund und Land soll nun zügig der „Thüringer Flickenteppich“ beim Ausbau beendet und der Breitbandausbau flächendeckend vorangebracht werden – auch weitgehend ohne gemeindliche Zuschüsse.

Zur Schaffung neuer Räumlichkeiten für eine Arztpraxis stellte der Gemeinderat zusätzliche Mittel zur Verfügung und beauftragte entsprechende Planungen.

Für den Ortskern von Kleinrettbach sind ebenfalls Planungsleistungen für Straßenbauarbeiten im Rahmen einer Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Abwasserzweckverband und dem Wasserversorger freigegeben worden.

Zur Verbesserung der Spiel- und Sportplätze in den Ortsteilen wurden Bestellungen für neue Gerätschaften ausgelöst und der Bürgermeister und die Ortschafträte beauftragt, im Rahmen der noch verfügbaren Mittel weitere Anschaffung zu veranlassen.

Für den Kindergarten „Sonnenschein“ Apfelstädt wurden Tischlerarbeiten vergeben. Leider konnte der Anbau einer zusätzlichen Fluchttreppe nicht beauftragt werden, da für diese Leistung kein Angebot eingegangen war.

Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat darüber, dass sich die Freiwillige Feuerwehr Nesse-Apfelstädt derzeit auf einen möglichen Katastrophenschutzeinsatz nach der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz vorbereitet. Eine entsprechende Vorabfrage für den Einsatzzeitraum ab dem 29. Juli bis 2. August liegt vor. Die Feuerwehrführung bereitet den Einsatz und die Absicherung der örtlichen Gefahrenabwehr derzeit aktiv vor. Es kommen wahrscheinlich 21 Kameradinnen und Kameraden aus den Ortsteilfeuerwehren als Teile eines Katastrophenschutzzuges des Landkreis Gotha zum Einsatz.

Zu Beginn der Gemeinderatssitzung gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute den Opfern der Hochwasserkatastrophe. Die Gemeinderatsmitglieder zeigten sich aufgrund der hohen Opferzahl und der katastrophalen Verwüstungen tief betroffen und vereinbarten spontan ihr Sitzungsgeld von je 40 € für die Betroffenen zu spenden.

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