Gotha: PKW-Fahrer verursacht temporären „Blackout“

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Die Landespolizeiinspektion in Gothas Schubertstraße. Foto: Rainer Aschenbrenner

Beamte des Inspektionsdienst Gotha beabsichtigten am 14. November um 19:03 Uhr eine Verkehrskontrolle mit einem PKW Peugeot in der Kreuzstraße durchzuführen. Dies meldete die Gothaer Polizei in einer Pressemitteilung.

Nachdem der Funkstreifenwagen das Blaulicht und seine Anhaltesignale angeschaltet hatte, beschleunigte der Peugeotfahrer und flüchtete. Nach einer kurzzeitigen Verfolgung kam der Peugeot in der Emminghausstraße nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verkehrszeichen sowie einem Stromverteilerkasten.

Nach dem Unfall versuchte der Peugeotfahrer fußläufig vor den Beamten zu flüchten, konnte jedoch gestellt werden. Der 23-Jährige stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der PKW Peugeot war nicht zugelassen. Zudem befanden sich am Fahrzeug entwendete Kennzeichen. Infolge des Unfalls und der Beschädigung des Stromverteilerkastens waren Anwohner der Emminghausstraße am Freitagabend kurzzeitig ohne Stromversorgung. Der durch den Unfall entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf 6.000 Euro. (ml)

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