Bei selbstgebackenem Kuchen und in angenehmer Atmosphäre kamen verschiedene Firmeninhaber ins Gespräch. Dabei ging es ausnahmsweise mal nicht ums Geschäft.
Jüngst lud die Regenbogenschule Gotha zum Sponsorentreffen. Im Lehrerzimmer empfing Schulleiterin Susanne Vogel die knapp 20 Gäste. Und der Anlass? – Der in Gotha ansässige Schulverein „Lebenshilfe” unter der Leitung von Thomas Adlung hatte ein besonderes Projekt realisiert.
Wie schon einige Jahre zuvor wurden Gelder für einen neuen Schulbus benötigt. „Bei 132 Schülern im Alter von sechs bis 21 Jahren waren unsere zwei Busse einfach zu wenig“, erklärte Susanne Vogel. Ein Bus fasst acht Personen. Das würde ausreichen, um eine Klasse auf Ausflüge zu schicken, jedoch „gäbe es keinen Platz für die Lehrer und Schulbegleiter“, merkte die Leiterin an. Mit mindestens 13 Personen muss pro Klasse gerechnet werden – auch hier ausgenommen der Lehrkräfte.
Insgesamt 31 Unternehmen finanzierten den Kauf des neuen Gefährtes und werden nun auf der Karosserie namentlich genannt. „Es ist optisch sicher gewöhnungsbedürftig, aber ohne die Unterstützung dieser Firmen hätten wir das Auto nicht kaufen können“, so Thomas Adlung. Denn stattliche 53.000 Euro hatte der Bus gekostet. Er hat Platz für acht Personen. Das Besondere: „Hier haben wir sogar Raum für ein Kind mit Rollstuhl“, so der Vereinsvorsitzende stolz. Die Vergrößerung des Fuhrparks wird von allen begrüßt: „Wir ermöglichen den Schülern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, bekräftigte Adlung. Und weiter: „Älteren Schülern bieten wir einen praktischen Tag an. So können sie auf die Arbeitswelt vorbereitet werden. Ohne die nötigen Transportmittel müssten wir damit aufhören.“
Nachdem alle Anwesenden den von Schülern gebackenen Kuchen verkostet hatten, folgte ein kulturelles Adventsprogramm – extra von den Kindern einstudiert für diesen besonderen Anlass.
Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Oscar am Freitag-Magazin, Ausgabe 1 (2026)




















