Serie fortgesetzt: Erneut Pokalerfolg für Blue Volleys Gotha

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Quelle: www.vc-gotha.de

Die Blue Volleys Gotha beendeten mit einem Testspielsieg gegen den SV Schwaig und dem Gewinn des Thüringer Landespokals die Vorbereitung auf die kommende Saison.

von Wolfgang Mengs (VC Gotha)

Ehe am kommenden Sonnabend der Titelverteidiger Blue Volleys Gotha mit einem Auswärtsspiel bei den L.E. Volleys in Leipzig in die neue 2. Bundesliga-Saison startet, absolvierten die Gothaer Volleyballer noch zwei erfolgreiche Tests.

Am Sonntag fand in Erfurt das Finale um den Thüringer Landespokal statt. Es war für den VC Gotha die 20. Final-Teilnahme, in diesem seit 1990 ausgetragenen Wettbewerb. Seit 2017 in Folge ungeschlagen, war der 3:0 (23;18;19) Erfolg gegen den 1.VSV Jena gleichzeitig der insgesamt 16. Pokalgewinn der Gothaer.

Die Blue Volleys, bei denen diesmal die beiden Co-Trainer Robin Schade und Nikita Mühlbach an der Seitenlinie standen, weil Trainer Robert Werner zeitgleich an einer A-Trainer-Weiterbildung teilnahm, ließen nur im 1. Satz leichte Zweifel an einer erfolgreichen Titelverteidigung aufkommen. Drittligist Jena, seit 2018 ununterbrochen der Finalgegner, spielte mutig. Die Gothaer, die mit Hannes Krochmann, Ben Bierwisch, Christoph Aßmann, Richard Werner, Lauritz Jastrow, Tim Wagner und Libero Len Spankowski begannen, erwischten dagegen einen etwas holprigen Start und lagen zwischenzeitlich 3-4 Punkte zurück. Doch, wie so oft in der Vergangenheit, behielten die Blue Volleys auch in dieser kritischen Phase die Ruhe, holten auf und siegten am Ende mit 25:23.
Danach bestimmte der Favorit den weiteren Spielverlauf. Es wurde durch gewechselt, um nochmal allen Spielern Einsatzzeiten zu geben. Mit 25:18 und 25:19 gingen auch die beiden Schlusssätze an den 2. Bundesligisten.

Zwei Tage zuvor testeten die Gothaer gegen den Ligakonkurrenten SV Schwaig oder, wie dieser sich jetzt auch nennt, die Hornets Schwaig. Fast schon traditionell fand dieser Vergleich wieder in Sonneberg statt, den der gastgebende 1.Sonneberger VC erneut liebevoll ausrichtete.
Am Ende gingen die Thüringer als 3:1 (-16;17;18;22) Sieger vom Platz. Doch das Ergebnis war letztlich zweitrangig, weil beide Teams die Begegnung nutzten um zu probieren. Es wurde von beiden Mannschaften viel gewechselt. So kam es, dass bei Beiden noch nicht alles rund lief und es noch das ein oder andere Abstimmungsproblem gab.
Positiv fiel auf Gothaer Seite Jean Christophe Filippidis auf, der mit etlichen guten Aktionen in Block und Angriff auf sich aufmerksam machte und zeigte, dass er Ben Bierwisch auf der wichtigen Diagonalposition Konkurrenz machen will.

Die Franken, die in der vergangenen Saison am Ende auf Platz 10 lagen, unterstrichen mit ihrer gezeigten Leistung, dass sie in dieser Spielzeit näher an die Play-Off-Plätze ran rücken wollen.

Für die Blue Volleys bleibt aus beiden Partien das Fazit, dass es derzeit noch etwas an der durchgängigen Konstanz bei hoher Qualität mangelt. Daran gilt es in den nächsten Trainingseinheiten noch zu arbeiten.
Dann wird auch mit dem von den L.E. Volleys kommenden Jannik Koßmann ein weiterer Neuzugang dabei sein

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