Thüringer ÖDP stärkt Bürgerinitiative Apfelstädt den Rücken

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ÖDP-Landeschatzmeister Robert Schöppe. Foto: ÖDP Thüringen

Gotha (red, 10. September). Der Landesverband Thüringen der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) hat der Bürgerinitiative „Lebensraum Apfelstädt“ zu einem Teilerfolg beim Streit um die zu geringe Wassermenge in der Apfelstädt aufgrund von Abzweigung des Wassers in die Erfurter Westringkaskade gratuliert.

„Auch wenn die Ergebnisse aus Sicht der Bürgerinitiative nicht zufriedenstellend sind, hat sie es doch endlich geschafft, Gehör zu finden und eine Kompromisslösung erkämpft, welche über die nächsten Jahre überwacht wird. Eine wirklich zufriedenstellende und dauerhafte Lösung wäre aus Sicht der Thüringer Öko-Demokraten erst dann gegeben, wenn man der Wassermenge in der Apfelstädt Vorrang vor der Einleitung in die Westringkaskade geben würde“,  erklärte ÖDP-Landeschatzmeister Robert Schöppe.

Es zeige sich an diesem Beispiel, dass unüberlegter Aktionismus bei den Themen Umweltschutz und Energiewende oft auch mehr Schaden als Nutzen anrichte. Im Falle der Apfelstädt sei die Praxis der letzten Jahre hier auch zulasten des Arten- und des Klimaschutzes gewesen. Es sei unsinnig, in Erfurt mit einem reinen Vorzeigeprojekt Strom aus Wasserkraft zu erzeugen. „Würde man diesen Strom in diesem Fall direkt am Nordhang des Thüringer Waldes erzeugen, könnte das dafür genutzte Wasser vollständig in der Apfelstädt verbleiben. Die schon einige Jahre andauernde Auseinandersetzung wäre so erst gar nicht entstanden“, erklärte abschließend Schöppe.

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