Bundesinnenministerin: „Ehrenamtliche eher in Rente“

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Gotha (red/RND, 11. August). 40 % aller Menschen ab 14 Jahren in Deutschland engagieren sich freiwillig. Das sind rund 29 Millionen und damit in etwa genau so viele wie 1999, als diese Zahl erstmals erhoben wurde.
Das besagt die aktuelle Erhebung des fünften Freiwilligensurveys (FWS).
Am häufigsten engagieren sich Ehrenamtliche in den Bereichen Sport und Bewegung (13,5 %), Kultur und Musik (8,6 %) sowie im sozialen Bereich (8,3 %). Es folgt der kirchliche und religiöse Bereich mit 6,8 %.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) habe nun laut Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) anferegt, dass langjährige ehrenamtliche Tätigkeit besonders zu honorieren sei, etwa durch einen früheren Renteneintritt.

Anmerkung der Redaktion:
Die Datengrundlage des aktuellen 5. Freiwilligensurvey wurde 2019 erhoben, also vor Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland. Daher sei es mit den Daten des Freiwilligensurvey 2019 nicht möglich, Aussagen über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das freiwillige Engagement zu treffen, teilte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit.

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