Kaffeekonzert „Balletts Russes“

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Das 3. und letzte Kaffeekonzert der Saison steht ganz im Zeichen des russischen Ballets. Am 5. Februar 2017 erklingen im Jenaer Volkshaus Alexander Glasunovs „Raymonda-Suite“, Peter Tschaikowskys „Dornröschen-Suite“ sowie Auszüge aus dem Ballett „Don Quichotte“ von Ludwig Minkus. Es dirigiert und moderiert der Chefdirigent der Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt und Musikdirektor am Theater Rudolstadt Oliver Weder. Das Konzert beginnt um 15 Uhr. Karten sind in der Tourist-Information zu haben oder an der Tageskasse.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war Russland DIE Ballett-Metropole. Daran hatten nicht zuletzt die Komponisten ihren Anteil: Tschaikowsky, Glasunov und Minkus stehen hier in erster Reihe. In enger Zusammenarbeit mit den Choreografen entstanden Meisterwerke des Ballets – und der Musik.

Der Nachmittag wird eröffnet mit Alexander Konstantinowitsch Glasunovs (1865-1936) „Raymonda-Suite“ nach dem gleichnamigen Ballett in drei Akten, das 1898 im Sankt Petersburger Mariinski-Theater mit der Choreografie des ungekrönten Choreografen-Königs Marius Petipa zur Uraufführung kam. Er hatte acht Jahre zuvor Pjotr Iljitsch Tschaikowskys (1840-1893) „Dornröschen“ auf die Bühne gebracht, das bis heute als eines der populärsten Ballette überhaupt gilt und zum internationalen Standardrepertoire des klassischen Balletts gehört. Tschaikowsky selbst hielt es für sein bestes.

Auch zur dritten an diesem Nachmittag vorgestellten Ballettmusik ist Marius Petipa die Verbindung: Er choreographierte „Don Quichotte“ von Ludwig (auch Léon) Minkus (1826-1917) bereits 1869 am Bolschoi-Theater in Moskau. Der große Erfolg brachte Minkus die Stelle des offiziellen Komponisten des Imperial Russian Balletts ein, dem späteren Mariinski Ballett.

Karten bekommen Sie in der Jena Tourist-Information sowie ab 14 Uhr an der Tageskasse im Jenaer Volkshaus. Im Foyer des Volkshauses werden Kaffee und Kuchen gereicht.

MSB Kommunikation

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