Keine Anträge zur Bildungspolitik auf dem Bundesparteitag der CDU

0
89

Laut eigenen Angaben außerten sich RCDS (Ring Christlich-Demokratischer Studenten) und Schüler-Union gemeinsam kritisch gegenüber dem Fehlen jeglicher Anträge zu bildungspolitischen Themen während des Bundesparteitages des CDU in Hamburg.

Der Vorsitzende des RCDS-Bundesverbandes, Henrik Wärner, ist sich der Priorität des Themas Bildung bewußt: „Für die Menschen im Land ist die Bildung eines der wichtigsten politischen Themen. Diesem muss sich die Politik mit sämtlichen möglichen Ressourcen annehmen,“ so Wärner.

Damit Deutschland international wettbewerbsfähig bleiben kann, sei eine gute und breite politische Aufstellung bei allen Inhalten nötig. Der RCDS-Chef weiter: „der Bundesparteitag ist aus inhaltlicher Sicht für uns alles andere als zufriedenstellend gelaufen. Der Umgang mit solch relevanten Themen grenzt hierbei an Fahrlässigkeit.“

Die gemeinsame Meinung aus Schüler-Union und RCDS bemängelt parallel deutlich den geringen Stellenwert bildungspolitischer Thematiken in der Antragsmappe des CDU-Bundesparteitages. Gerade im Hinblick auf die momentane Diskussion beispielsweise zum Digitalpakt ist es notwendig, digitale Bildungsinfrastrukturen zu schaffen. Diese übergreifenden Strukturen dienen dem Vorhaben, die pädagogische Arbeit an Schulen und Universitäten stetig zu verbessern und für alle Beteiligten verständlicher und so nutzbarer zu machen.

„Gemeinsam mit dem RCDS sind wir die einzigen bildungspolitischen Organisationen in der Union und ein starkes Sprachrohr für Schüler, Auszubildende und Studenten,“ so der Bundesvorsitzende der Schüler-Union, Finn Wandhoff. „Wir sind ein Leuchtturm der politischen Bindung junger Staatsbürger. Deswegen sollten wir auf dem Bundesparteitag ein Antragsrecht haben,“ so Wandhoff weiter.

MSB Kommunikation

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT