Heute Premiere: „Junger Stadtrundgang Jüdisches Leben in Gotha“

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Fassadenprojektion am Ort der Zerstörung: 2021 hat die Stiftung im Rahmen des Projekts „Die Gothaer Synagoge lebt“ Erinnerungskultur, Sprachwissenschaft und Medienkunst am ehemaligen Standort der „Snya“ vereint.“ © Stiftung Schloss Friedenstein Gotha, Foto: Alice End

Gotha (red/sfh, 9. März). Im Rahmen der 31. „Jüdisch-Israelischen Kulturtage Thüringen“ lädt die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha heute, 9. März, mit den Anne-Frank-Botschafterinnen Melissa Joos und Hannah Tabea Brandt zu einem „Jungen Stadtrundgang jüdischen Lebens in Gotha“ ein.

Dieser kostenfreie Rundgang wurde von den beiden Schülerinnen der Arnoldischule für Jung und Alt entwickelt und lässt sichtbar werden, was gewaltsam unsichtbar wurde: jüdisches Leben als Jahrhunderte alter Teil der Stadtgeschichte. Der Rundgang startet um 14 Uhr Treffpunkt ist an der Arnoldischule.

Das „Anne Frank-Zentrum“ – die deutsche Partnerorganisation des „Anne Frank-Hauses“ in Amsterdam – bildet jedes Jahr Jugendliche zu „Anne Frank-Botschafter*innen“ aus. Um den Ehrentitel zu erhalten, realisieren diese ein eigenes Projekt in ihren Heimatorten. Mit ihren Aktionen leisten die Botschafter*innen in ganz Deutschland einen wichtigen Beitrag für eine demokratische Gesellschaft und für das Gedenken an Anne Frank und den Holocaust. Als selbstbewusste Vorbilder inspirieren sie andere Jugendliche, sich ebenfalls mit Diskriminierungsformen in Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen und sich für eine lebendige Erinnerungskultur und eine partizipative Gestaltung der Gesellschaft einzubringen.

 

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