„Ostthüringer Zeitung“ reduziert Printausgabe

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Die gedruckte Tageszeitung ist ein Auslaufmodell.Foto: Andrys Stienstra auf Pixabay

Gotha (red, 7. März). Die „Funke Mediengruppe“ hat mitgeteilt, dass sie die Verbreitung der „Ostthüringer Zeitung“ (OTZ) in der Gemeinde Greiz „aus wirtschaftlichen Gründen“ einstelle. Betroffen sind rund 300 Abonnenten. Der Verlag will sie überzeugen, künftig Digital-Zugänge zu nutzen.

Grund für den Schritt sei die „Kostenexplosion“ bei Papier, Produktion und Zustellung. Um nicht an den Inhalten zu sparen, müsse man die Zustellung überall dort einstellen, wo sie unwirtschaftlich sei. „Dies betrifft insbesondere den ländlichen Raum, wo nicht nur die Kosten für Papier und Transport hoch sind, sondern besonders lange Strecken von Briefkasten zu Briefkasten zurückgelegt werden müssen“, heißt es in einer Verlagsmitteilung.

Die 300 Leser zahlen für das Digitalabo statt bisher 45,90 Euro dann monatlich 29,99 Euro. Um die Umstellung so einfach wie möglich zu gestalten, bietet Funke vor Ort Schulungen für Leser an. Ziel sei es, den Thüringer Landkreis zu einer Modellregion für die Digitalisierung des ländlichen Raums zu machen.

H&H Makler

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