Ausstellung zu Brill bleibt bis 22. November

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Gotha (red/mw, 21. Oktober). Die anlässlich des 125. Geburtstages des aus Gräfenroda stammenden Politikers, Juristen und Hochschullehrers Hermann Brill (1895-1959) vom Landesbüro Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung gestaltete Sonderausstellung konnte nochmals bis zum 22. November 2020 verlängert werden.

Sie kann nach wie vor in der Gedenkstätte Gothaer Tivoli, Am Tivoli 3, unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr sowie für Gruppen nach Voranmeldung unter Telefon (03621) 704127, kostenfrei besichtigt werden.

Der in Ohrdruf aufgewachsene Brill hatte von 1909 bis 1914 in Gotha seine Lehrerausbildung absolviert. Als aktiver Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime wurde er zu Zuchthaus und KZ-Haft verurteilt. Der Mitverfasser des Buchenwalder Manifests war 1945 der erste Thüringer Regierungspräsident und 1948 einer der Väter des Grundgesetzes.

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