Baumsterben: 1 Cent staatliche Hilfe pro Quadratmeter

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Screenshot: OaF

Berlin/Gotha (red, 6. Januar). Dirk Gratzel vom „Der Freitag“ (Ausgabe 52/2020) hat sich ausführlich mit dem Baumsterben der Fichte befasst.

Er erinnerte in seinem Text daran, dass die Umweltbewegung in den 1970er- und 1980er-Jahren der „saure Regen“ das Absterben ganzer Waldflächen bewirkte. Und trotzdem sei der Wald nicht gestorben. „Nein, er erwies sich wesentlich zäher als erwartet, ebenso wie viele Lebensräume sich den vorwiegend menschengemachten Strapazen gegenüber erstaunlich widerstandsfähig zeigten und zeigen“, so Gratzel.

Doch aktuell gehe es der Fichte an den Stamm, die rund ein Viertel des Waldbestandes ausmache. Sie sterbe tatsächlich – „flächig und mit einer Rasanz, die selbst die pessimistischsten Forstexperten nicht für möglich gehalten hätten“. Ursache seien die heißen, trockenen Perioden der vergangenen zehn Jahre mit serienweise Rekordwerten bei Hitze, Trockenheit und Borkenkäferwachstum.

Für eines der waldreichsten Länder Europas bedeute dies schlicht einen ökologischen Albtraum auf nicht weniger als zehn Prozent seiner Landmasse.

Die Politik habe schnelle und unbürokratische Hilfe versprochen. Doch wenn man die gewährten 700 Millionen Euro auf die rund 11,4 Millionen Hektar Waldfläche in Deutschland umlegt, seien es knapp ein Cent Hilfe pro Quadratmeter Waldboden.

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