Es trifft immer die Ärmsten

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Gotha (red/Statista, 23. Oktober). 2,6 Mio. Menschen in Deutschland sollen laut eigenen Angaben 2021 aus finanziellen Gründen nicht in der Lage gewesen sein, ihr Zuhause angemessen heizen zu können. Das geht aus einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes hervor. Alleinlebende und Menschen in Alleinerziehenden-Haushalten seien überdurchschnittlich oft betroffen.

EU-weit wären demnach rund 7 % der Bevölkerung zu arm zum Heizen. Besonders ausgeprägt sei dieses Problem in Bulgarien, wo nahezu ein Viertel der Bevölkerung betroffen wäre.

Am anderen Ende des Spektrums fände sich Finnland, wo nur 1,3 % frieren müssen, weil das Geld fehle.

Während hierzulande 2021 deutlich weniger Menschen als im Vorjahr (9 %) betroffen seien, wäre 2022 angesichts der Energiekrise in Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine wieder mit einem Anstieg zu rechnen.

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