Flauschiges Federknäuel und stupsnasige Fellbündel

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Die Habichtskauze. Foto: Frederik Linti/KTS

Gotha (red/KTS, 29. Mai). Seit Mitte April war das Habichtskauz-Weibchen im Tierpark Gotha in ihrer Höhle verschwunden.
Schon zu diesem Zeitpunkt vermutete Tierparkleiter Frederik Linti, dass bald Nachwuchs zu erwarten ist: „Diese Annahme hat sich bestätigt, seit etwa einer Woche lässt sich der Jungvogel gemeinsam mit seinen Eltern in der Außenanlage blicken. Nun versucht er sich an Flatterflügen und behilft sich bis zum ersten richtigen Flug mit Krallen und Schnabel, um von einem Ort zum anderen zu kommen.“
Wenn der junge Habichtskauz alt genug ist, wird er im Rahmen eines Wiederansiedelungsprojektes ausgewildert.

Die Zwergotter am Wasser. Foto: Frederik Linti/KTS

Die Zwergotter im Tierpark Gotha haben ebenfalls Nachwuchs. Seit dem 30. März versteckten sich die vier neugeborenen Otter noch wohlbehütet von ihren Eltern in einer Kiste im Innengehege und unter einem Baumstamm auf der Außenanlage.
Mittlerweile sind ihre Augen jedoch geöffnet, sie werden mit jedem Tag mutiger und setzen die ersten Schritte auf die Außenanlage.
Trotz der derzeit aufgrund von Bauarbeiten geschlossenen Innenanlage können die Besucher sie dort mit etwas Glück und Geduld beobachten.
Im Herbst zieht die Otterfamilie dann in die ehemalige Nasenbär-Anlage im Zentrum des Parks, die derzeit hierfür hergerichtet wird.
Zwergotter, die aufgrund ihrer sehr kurzen Krallen auch Kurzkrallenotter (Aonyx cinerea) genannt werden, bewohnen Feuchtgebiete an Flüssen und Flussmündungen in Südostasien und Indien und nutzen die sandigen und schlammigen Flussränder für die Suche nach Krebstieren und kleinen Wirbeltieren.
Die neue Anlage wird diesem Lebensraum nachempfunden.

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