Lastenradförderung: Eine Million Euro Zuschuss für mehr als 600 Räder

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Erfurt (red, 13. September). Mehr als ein Jahr nach dem Start der Lastenrad-Förderung in Thüringen zieht das Umweltministerium eine positive Bilanz. In den letzten 14 Monaten flossen rund eine Million Euro in Räder, Anhänger und Unterstell-Möglichkeiten. Damit hat die Nachfrage deutlich die Erwartungen übertroffen.

„Unternehmen, Verbände, Soloselbständige oder Familien in Stadt und Land, viele wollen eine andere Mobilität. Eine Mobilität für mehr Platz, weniger Abgase und vor allem mehr Klimaschutz. Lastenfahrräder sind eine saubere Alternative und wichtiger Baustein der Verkehrswende. Von diesen Investitionen in klimafreundliches Fahren profitieren wir alle“, sagte Umweltministerin Anja Siegesmund.

Ein Blick in die Statistik zeigt die relative Ausgewogenheit von Anträgen aus den kreisfreien Städten (57 %) und den Landkreisen (43 %). Spitzenreiter ist Erfurt (123), es folgen Weimar (100), Jena (98), Gera (33) und Suhl (12).

Bei den geförderten Lastenrädern (640 Stück) haben die sog. Lastenpedelecs (513) mit Elektromotor deutlich die Nase vorn. Es folgen Lastenfahrräder ohne Unterstützung (90) und führerscheinpflichtige Lasten-S-Pedelecs (37).

Ein wichtiger Schub kommt vor allem von Unternehmen, Vereinen und Verbänden, sie stellen etwa ein Drittel aller Anträge – vom Schornsteinfeger über Bioladen, Hebamme oder Universität bis zum Einsatz in sozialen Vereinen.

Hintergrund:
Mit „Cargobike-Invest“ fördert das Thüringer Umweltministerium seit Juli 2020 den Kauf von Lastenrädern als klimafreundliche Alternative zum Auto. Bis zu 3.000 EUR pro Rad sind je nach Ausführung maximal möglich – für Private, Vereine, Kommunen oder Sharing-Initiativen.
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