„Oscars“ TV-Tipp: „Wie retten wir unsere Wälder?“

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Durch einen ostasiatischen Schlauchpilz abgestorbene (re.) bzw. schwer geschädigte Eschen in Thüringen. Foto: ThüringenForst

„Fakt ist!“-Moderator Andreas F. Rook diskutiert mit seinen Gästen, welchen Notfallplan es für unsere Wälder gibt – am Montag, 7. September, 22.10 Uhr live im MDR-Fernsehen sowie in der ARD-Mediathek.

Dass unsere Wälder seit einigen Jahren wegen Trockenheit und Dürre in Gefahr sind, hat sich inzwischen auch bis in die Städte  herumgesprochen. Kahl gewordene, braune Gipfel in Harz, Osterzgebirge oder der Oberlausitz verändern ganze Landschaften – das Waldsterben
ist nicht mehr zu übersehen.

Was dem einen bei der Wanderung auffällt und vielleicht erschreckt, ist für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer existenzbedrohend. Sie sind die Holzlieferanten für unsere Dachstühle und Möbel. Neben Naherholungsgebiet und Wirtschaftsfaktor sind Wälder aber auch wichtige grüne Lungen in den heißen Sommern. So ein Wald muss also
viele Bedürfnisse befriedigen. Wie kann er das in Zukunft noch?

Die einen rufen nach mehr „naturnahen“ Misch-Wäldern und weniger Eingriffen durch den Menschen – andere sehen darin gefährdete Arbeitsplätze und warnen vor Holzimporten aus dem Ausland. Dass es aber mit der gut verwertbaren Fichte allein so nicht weitergehen
kann, ist inzwischen allen klar. Doch erste Erfahrungen mit den neu geförderten Baumsorten sind zwiespältig: Buche, Lärche, Douglasie – auch sie gedeihen oftmals nicht so wie gewünscht.

Deutschland sucht den Superbaum – Wie retten wir unsere Wälder? Welchen Notfallplan gibt es für unsere Wälder? Darüber diskutiert Andreas F. Rook bei „Fakt ist!“ mit:

  • Professor Pierre Ibisch von der Hochschule für nachhaltige
    Entwicklung Eberswalde,
  • Wolfram Günther (Grüne), Sachsens Minister für Landwirtschaft,
    Klimaschutz und Umwelt
  • Claudia Wünsch, Waldbesitzerin aus Ostsachsen und
    Forstdienst-Mitarbeiterin
  • Friederike von Beyme, Waldbesitzerin mit Forstbetrieb aus dem Harz
Fliesenstudio Arnold

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