Zu den möglichen Bohrungen nach potenziellen Erdgasvorkommen im Landkreis Gotha durch den kanadischen Energiekonzern BNK Petroleum erklärt Steffen Fuchs, Gothaer Kreistagsabgeordneter (Fraktion: SPD – BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN) und Kandidat zur Landratswahl von Bündnis 90/Die Grünen:
„Noch ist wenig bekannt über die möglichen Probebohrungen nach Erdgasvorkommen des kanadischen Energiekonzerns BNK Petroleum im Landkreis Gotha und doch zeigt sich schon heute wie sensibel die Menschen in der Region reagieren. Die Methode des Frackings, die hier unter Umständen angewandt werden soll, ist höchst umstritten und bedarf daher einer genauen Prüfung. Häufig werden dabei giftige Chemikalien eingesetzt, die durchaus gesundheitliche Risiken beinhalten können. Zudem fallen einem bei möglichen Tiefenbohrungen bis zu 1000 m schnell die Bilder von Schmalkalden und Tiefenort ein.“ so Steffen Fuchs.
Der Grüne Landratskandidat fügt weiter an: „Wir als Grüne stehen dem Verfahren überaus skeptisch gegenüber. Ehe man bereits jetzt über eine mögliche Ansiedlung des kanadischen Unternehmens in der Region Begehrlichkeiten weckt, sollte jede Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeschlossen werden und die einzelnen Interessen kritisch hinterfragt werden. Landrat Gießmann muss nun für maximale Transparenz sorgen und die Bürgerinnen und Bürger unbedingt umfassend und zeitnah über mögliche Risiken der Bohrungen informieren.“
Hintergrund: Steffen Fuchs hat als grünes Kreistagsmitglied diese Woche eine Anfrage an den Landrat bezüglich einer möglichen Probebohrung, deren eventuelle Risiken auf Mensch und Umwelt sowie den aktuellen Kenntnisstand des Landrats gestellt.






















