Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter ist am Freitag, 2. März, zum Vorsitzenden des Gemeinsamen Ausschusses der Metropolregion Mitteldeutschland gewählt worden. Dafür votierten die Vertreter der neun Mitgliedsstädte und -regionen einstimmig. Für die nächsten zwei Jahre wird Albrecht Schröter damit das Wirken der Metropolregion deutlich mit profilieren.
„Albrecht Schröter ist jemand, der den mitteldeutschen Gedanken lebt, ein Multiplikator“, sagte Dagmar Szabados, die Oberbürgermeisterin von Halle. „Wir brauchen jemand, der den mitteldeutschen Gedanken mit voller Überzeugung rüberbringt. Deshalb ist die Funktion auch unabhängig von der Oberbürgermeister-Wahl an die Person Albrecht Schröter gebunden“, so Szabados. Denn Schröter sei derjenige, der Mitteldeutschland mit Herzblut vertrete.
Albrecht Schröter bestätigte: „Ich brenne für Mitteldeutschland, freue mich auf die neue Aufgabe und habe auch schon Ideen.“ Die Ressourcen müssten gebündelt werden im mitteldeutschen Raum, um nicht auf allen Gebieten Dreifachstrukturen finanzieren zu müssen. „Um auch international wahrgenommen zu werden, brauchen wird die regionale Zusammenarbeit.“ Als wichtigstes Ziel benannte er, bis zum Jahresende die Metropolregion in die Organisationsstruktur eines Vereins zu bringen und die Geschäftsstelle in Leipzig arbeitsfähig zu machen. Zudem wolle er Kontakt zu anderen Metropolregionen suchen und die Entscheidungsgremien in den drei mitteldeutschen Ländern regelmäßig über die Arbeit der Metropolregion informieren. „Ich möchte die Lust auf Mitteldeutschland erhöhen“, so Schröter.
Die Wahl war eines der Ergebnisse der Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses der Metropolregion am 2. März in Jena. Das Gremium hat zum ersten Mal in Jena getagt. Die Metropolregion gibt es seit 2003, zunächst als Metropolregion Halle-Sachsendreieck, seit 2008 als Metropolregion Mitteldeutschland. Mitglieder in dem Zusammenschluss sind Leipzig, Chemnitz, Zwickau, Halle, Magdeburg, Jena, Dessau-Roßlau, Dresden und Gera.






















