Die aktuelle Sicherheitssituation bei Großereignisse wirkt sich auch auf den Thüringentag vom 2. bis 4. Mai aus. Für den Festumzug gibt es eine neue Streckenführung.
Er startet am Sonntag um 14 Uhr an der Gothaer Stadthalle. Danach führt er über die Gartenstraße und Huttenstraße bis zur Friedrichstraße. An der Ecke Bahnhofstraße/Marstall wird er wieder aufgelöst. Candy Wetterhahn, Generalbevollmächtigter auch für den Thüringentag, erläuterte in der Pressekonferenz des Oberbürgermeisters am 13. März die Gründe für die veränderte Streckenführung. Man könne bei dieser Streckenführung alle Zufahrtsstraße vollständig abriegeln, wozu man Fahrzeuge der Stadtwirtschaft nutzen wird, also auch Müllautos. Dadurch sei der Festumzug sehr sicher.
Zurzeit gibt es 90 Gruppen mit ungefähr 3000 Beteiligten. 12 Musikkapellen und Spielmannszüge sorgen für musikalische Abwechslung. Die Teilnehmenden kommen aus ganz Thüringen. Bis Anfang nächster Woche können interessierte Unternehmen, Organisationen oder Vereine sich noch nachmelden.
Für die Festzugsorganisation ist bei der Kultourstadt Gotha GmbH insbesondere auch Maya Heß zuständig. Sie ist schon seit 2014 bei der städtischen Tochterunternehmung beschäftigt. Sie stellte auch das Thüringentag-Plakat vor.
50 Tage sind es noch bis zur Eröffnung. Für Candy Wetterhahn und sein motiviertes Team eine deutliche Herausforderung. Aber in der neuen Konstellation schauen alle zuversichtlich nach vorne.
Nur zur Erklärung für die neue Motivation: Unter dem ehemaligen, inzwischen abberufenen Geschäftsführer Enrico Heß waren wichtigste Entscheidungen nicht getroffen und Sponsorenverträge nicht unterschrieben worden. Dadurch war die Genehmigungsfähigkeit des Thüringentags hochgradig gefährdet. Inzwischen steht diese Problematik nicht mehr zur Debatte.
(Bernd Seydel)





















