Schwerer Arbeitsunfall: Viel zu tun für die Gothaer Feuerwehr

0
2
Verkehrsunfall auf der A4 (Quelle: Brandschutzamt Gotha)
Fliesenstudio Arnold

Am Donnerstag, dem 10.09.2026, wurde die Berufsfeuerwehr Gotha kurz vor 16 Uhr zum einem Hilfeleistungseinsatz mit dem Meldebild Leitersturz, unklare Lage, im Bereich des Neumarktes in Gotha alarmiert. Das teilte das Brandschutzamt der Stadt Gotha mit.

Aufgrund der zufällig örtlichen Nähe des Leitungsdienstes für dieser zur ersten Lageerkundung. Vor Ort bestätigte sich die Lage dann insoweit, dass es bei Renovierungsarbeiten in einem Ladengeschäft zu einem schweren Arbeitsunfall kam. Durch
die Feuerwehr konnte der eintreffende Rettungsdienst zügig in die Lage eingewiesen werden.

Zugleich erfolgte die Information der Rettungsleitstelle, dass zu dem Einsatzort noch ein
Rettungshubschrauber alarmiert wurde, für welchen es die Ladung abzusichern galt. Die
Feuerwehr legte als Ladeplatz eine freie Fläche nahe der Moßlerstraße fest und übernahm
infolge die Zubringung der Hubschrauberbesatzung zum Neumarkt. Nach der Erstversorgung wurde die schwer verletzte Person mit dem Rettungswagen zum Hubschrauber gefahren und eine Klinik zur Weiterbehandlung geflogen.

Parallel zu diesem Einsatz rückte eine Teileinheit der Feuerwehr von dem gerade gelandeten Hubschrauber zu einem gemeldeten Sturz mit einem E-Roller in die Jüdenstraße aus, bei welchem Erste-Hilfe-Maßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernommen wurden.

Gegen 17 Uhr waren alle Einsatzmaßnahmen für die Feuerwehr beendet.
Um etwa 20:15 Uhr wurde die Feuerwehr Gotha dann zu einem Verkehrsunfall auf die
Autobahn 4 in Fahrtrichtung Frankfurt a.M. alarmiert. Zunächst hieß es in der Alarmmeldung, dass es sich um einen beteiligten Pkw, mit einer verletzten Person und auslaufenden Betriebsstoffen handeln sollte. Gemäß Ausrückeordung wurden hierzu neben der Berufsfeuerwehr die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Gotha-Boilstädt und -Uelleben zur Absicherung der Einsatzstelle alarmiert. Noch auf der Anfahrt erfolgte die Information der Rettungsleitstelle, dass doch noch ein Lkw am Unfall beteiligt sei, aus welchem größere Mengen Kraftstoff austreten. Aufgrund dieser Meldung wurde weitere Kräfte und Mittel der Feuerwehr Gotha nachalarmiert.

Für die Einsatzkräfte stellte sich die Lage vor Ort so dar, dass tatsächlich insgesamt vier
Fahrzeuge mit unterschiedlichem Schadensausmaß an dem Unfall beteiligt waren. Ein Pkw
mit starken Beschädigungen und einer verletzter Person, ein Pkw mit nur leichten Schäden
und keine Verletzten, ein Lkw mit aufgerissenem Kraftstrofftank, der Fahrer bliebt unverletzt und ein Pkw mit ebenfalls größeren Beschädigungen und einer weiteren verletzten Person.

Die zwei verletzten Personen wurden umgehen rettungsdienstlich versorgt und in umliegende Krankenhäuser verbracht. Durch die Feuerwehr wurden unverzüglich Maßnahmen gegen den weiteren Kraftstoffaustritt eingeleitet, welche auch zum Erfolg führten. Leider konnte damit nicht verhindert werden, dass bis dahin bereits eine größere Menge an Kraftstoff ausgelaufen war, weshalb das Umweltamt zur Einsatzstelle nachgefordert wurde.

Durch die Feuerwehr wurden die Bergungsarbeiten der Fahrzeuge unterstützt und bis zur
Übergabe an die Autobahnmeisterei die Einsatzstelle gesichert.

Die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Gotha-Stadtmitte und -Sundhausen übernahmen währenddessen die Stadtbereitschaft.
Dieser Einsatz war gegen 24 Uhr für alle Einheiten beendet.

Gegen 3:15 Uhr erfolgte dann der nächste Alarm zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in einem Wohngebäude in der Carl-von-Ossietzky-Straße, was sich aber glücklicherweise als Fehlalarm herausstellte, sodass die Feuerwehr hier zügig wieder einrücken konnte.
Zum Abschluss ihrer 24-Stunden-Schicht rückte die Wachabteilung der Berufsfeuerwehr um
6:25 Uhr dann zu einer glimmenden Baumwurzel im Bereich der Sonneborner Straße aus. Vor Ort bestätigte sich auch hier die Lage, der Brand konnte aber mit einem Kleinlöschgerät und Löschschaum zügig abgelöscht werden, sodass die Feuerwehr bereits gegen 7 Uhr wieder am eigenen Standort zurück war.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT