Sveiki atvykę, Aurimas Adomaitis; herzlich Willkommen, Aurimas Adomaitis! Science City verpflichtet mit dem 2,05 m großen und 112 Kilo schweren Center das erste neue Gesicht für die anstehende ProA-Saison 2012/2013.
Der im litauischen Kaunas geborene Adomaitis wechselt von LKL-Club K?dainiai Triobet an die Saale, ist im Team von Georg Eichler als reiner „Fünfer“ vorgesehen. Nachdem der Balte seine College-Zeit bei den Long Island Blackbirds in Brooklyn verbrachte wechselte er im Anschluss zurück in seine Heimat. Beim Jenaer ProA-Ligisten vertraut man in erster Linie auf die Reboundstärke des Hünen.
So konnte sich Adomaitis sowohl in der LKL, der ersten litauischen Liga, als auch in der Baltic League, einem Zusammenschluss der besten Teams aus Estland, Litauen und Lettland trotz nur geringer Spielanteile von 21 Minuten pro Partie im Durchschnitt mehr als fünf Rebounds sichern. Während seine letztjährige Offensiv-Ausbeute von knapp acht Punkten pro Spiel genügend Spielraum nach oben lässt, freut sich der Litauer auf sein erstes Gastspiel in Deutschland.
„Was soll ich sagen. Ich bin aufgeregt, weil ich noch nicht genau weiß, was da auf mich zukommt. Ich kenne Jena nur von Bilder aus dem Internet, habe aber auch schon in Gesprächen einiges gehört. Natürlich will ich der Mannschaft helfen um die nächste Saison möglichst erfolgreich abzuschließen. Ich bin ein Basketball-Arbeiter und werde entsprechend hart für unseren Erfolg arbeiten. Momentan ist ja noch ein wenig Zeit bis zum Trainingsauftakt und trotzdem steigt meine Anspannung von Tag zu Tag. Ich freue mich auf meine neuen Teamkollegen und die Fans“, so Adomaitis in einem ersten Gespräch.
Auch Trainer Georg Eichler kann seine Freude über die gelungene Verpflichtung nur schwer verbergen. „Die litauische Basketball-Schule gehört seit Jahrzehnten zu den qualitativ besten und anerkanntesten in ganz Europa, wenn nicht sogar weltweit. Ich bin sehr froh, dass der Verein nach langer Zeit wieder einen Litauer verpflichten konnten.
Aurimas hat sich in der vergangenen Saison trotz geringer Spielanteile unter den Top10-Rebounder etablieren können. Auch wenn er vielleicht nicht so athletisch wie ein US-Amerikaner spielt, zählen für uns andere seiner Qualitäten. Er spielt mit viel Energie, stellt harte Blöcke, ist sich auch für die Drecksarbeit unterm Korb nicht zu schade und hat offensiv genügend Potential um auch in dieser Kategorie nachzulegen“, so Eichler.




















