Am Freitag, d. 05.04.2013, gegen 12:25 Uhr befuhr ein tschechischer Hängerzug die BAB 9 zwischen der AS Droyßig und der AS Eisenberg in Richtung München.
Etwa 300 Meter vor der Unfallstelle kam der Anhänger auf Grund eines Fahrfehlers ins Schleudern. Der LKWFahrer versuchte das Schleudern durch mehrmaliges Gegenlenken auszugleichen. Hierbei geriet die ungesicherte Ladung des Anhängers ins Rutschen und verstärkte dadurch den Schleudervorgang.
In der Folge durchbrach der Anhänger die rechte Schutzplanke in einer Länge von ca. 100 Metern. Der Hängerzug kam dann quer über alle drei Fahrstreifen zum Stehen, wobei der Hänger über der rechten Leitplanke festhing. Die Ladung, Metallrohre in Boxen, die auf der Ladefläche nicht gesichert waren, lagen neben der Fahrbahn.
Zum Einsatz kamen 3 Besatzungen der API Thüringen, die eine sofortige Vollsperrung der BAB 9 veranlassen mussten.
Zur Bergung des Hängerzuges und der Ladung kam ein Abschleppdienst mit Kran vor Ort, die ABM Hermsdorf übernahm mit einem
Schilderwagen die Sicherung der Unfallstelle. Gegen 13:45 Uhr konnte der linke und mittlere Fahrstreifen frei gegeben werden, 18:05 Uhr nach Bergung des LKW’S und der Ladung der rechte Fahrstreifen.
Bei dem Unfall entstanden am Hängerzug und der rechten Leitplanke ein Sachschaden von ca. 21 TE, verletzt wurde niemand. Der tschechische LKW-Fahrer zahlte ein Bußgeld von 120 € gem. § 22 StVO wegen ungesicherter Ladung mit Folge eines Verkehrsunfalles.





















