Äpfel bleiben üblicherweise selbst unter den besten Bedingungen kaum zehn Wochen frisch. Dass es auch nach zehn Jahren noch frisch vorangehen kann, dies beweist der APFEL e. V. (Alumni & Partner der Friedrich-Schiller-Universität Jena „Ernährungswissenschaften und LifeSciences“). Der Alumni-Verein ist im Juli 2003 gegründet worden mit der Absicht, die Absolventen der Ernährungswissenschaften enger an das Institut für Ernährungswissenschaften und damit die Jenaer Universität zu binden. Damals lautete das Ziel, einen Verein zu schaffen, der möglichst attraktiv für die zahlreichen Absolventen, aber auch für Studierende ist. Daher wurden vor allem die Kontaktpflege zwischen Hochschule und Praxis, die Fort- und Weiterbildung sowie die Organisation von Exkursionen als Eckpunkte der Vereinsarbeit definiert.
Dass viele dieser Ziele erreicht wurden, resümiert Prof. Dr. Michael Glei zum 10. Jubiläum. „Wir haben derzeit mehr als 220 aktive Mitglieder und werden auch von zahlreichen Unternehmen unterstützt, die längst nicht mehr nur aus Thüringen stammen, was die überregionale Bedeutung der Jenaer Ernährungswissenschaften unterstreicht“, berichtet der 1. Vorsitzende des APFEL e. V. Einen Meilenstein in der Vereinstätigkeit, schätzt Glei rückblickend ein, bildete die Gründung einer studentischen Untergruppe vor sieben Jahren. „Sie organisiert Informationsveranstaltungen und unterstützt uns tatkräftig bei der Arbeit. Das direkte Ohr an der Studentenschaft hilft, die Vereinsaktivitäten zu optimieren und die Attraktivität für eine Mitgliedschaft zu erhöhen.“
Insbesondere die für APFEL-Mitglieder angebotenen Exkursionen in Thüringer Betriebe und zur Grünen Woche nach Berlin, die Prämierung herausragender Abschlussarbeiten und die Vergabe von Reisestipendien zur Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlern sind feste Bestandteile der Vereinsarbeit. Weitere Aktivitäten sind geplant, wobei der Vorstand des APFEL e. V. „auf tatkräftige Unterstützung durch seine Mitglieder hofft“, wie Glei betont. Auf Grund ihrer Anregungen wurde in diesem Jahr bereits eine Maßnahme erstmals gestartet: Eine Studentin der Ernährungswissenschaften der Uni Jena wird im Rahmen eines Deutschlandstipendiums gefördert.
„Wir sind auf einem sehr guten Weg“, ist sich Glei sicher. „Unsere Absolventen und Mitglieder sind in ganz Deutschland gefragt. Sie arbeiten in vielen Bereichen der Gesellschaft, in Lehre und Forschung, in der Wirtschaft, im Gesundheitswesen oder in der Beratung und gestalten aktiv die Prozesse in ihren Tätigkeitsbereichen. Wir sind optimistisch, dieses Potenzial für den Verein noch besser nutzbar zu machen“, sagt der Vereinsvorsitzende – der APFEL ist auch nach zehn Jahren noch frisch.
Informationen zum APFEL e. V. sowie Mitgliedsanträge und Ansprechpartner für neue Förderer sind zu finden unter: www.apfel.uni-jena.de.




















