Perthes-Gymnasiallehrer präsentierten Schulkonzept

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Vom 3.-5.11.2011 nahm eine Delegation des Perthes-Gymnasiums Friedrichroda unter Leitung der Schulleiterin Heike Haun-Jenoch am 8. Ganztagsschulkongress im Berliner Congress-Centrum (bcc) teil.

Bereits seit 2007 begab sich das Perthes-Gymnasium auf den Weg zur Eigenverantwortlichen Schule, setzte sich hohe Ziele in Bezug auf Schulentwicklung und begann so z.B. ab 2008 ein Ganztagskonzept zu entwickeln. In diesem Prozess wurden bereits vielfältige Fortbildungen und Konferenzen besucht, seit 2007 regelmäßig auch der Ganztagsschulkongress in Berlin. Trotzdem gab es diesmal eine entscheidende Neuerung.

Die fünf Kolleginnen des Perthes-Gymnasiums reisten nicht nur als Teilnehmer an verschiedenen Workshops nach Berlin, nein, diesmal war das Perthes-Gymnasium Friedrichroda eine der Ausstellerschulen, die ihr Schulkonzept auf dem Ganztagsschulkongress präsentieren konnten. Viele Besucher des Kongresses informierten sich an unserem Stand, zeigten sich vor allem beeindruckt davon, dass unsere Schule ein ganzheitliches Konzept entwickelt hat, das sowohl die Unterrichtsentwicklung mit dem Freien Lernen, die Sozialkompetenzen mit dem Sozialen Lernen, die durchgängige Berufsorientierung ab Klasse 5, ein besonderes Fremdsprachenkonzept und nicht zu vergessen die teilgebundene bzw. offene Ganztagsbetreuung umfasst.

Natürlich wurde die Zeit auch intensiv dazu genutzt, neue Anregungen für die weitere Arbeit aufzunehmen, denn schließlich beabsichtigt das Perthes-Gymnasium nicht, sich auf dem erreichten Stand auszuruhen. Es werden immer Impulse gesucht, das Schulkonzept des Gymnasiums weiterzuentwickeln, die Arbeit weiter zu optimieren.

Ganz besonders erwähnenswert ist auch, dass zwei Schülerinnen der Klasse 12 – Franziska Raab und Sarah Heym – als SV-Beraterinnen teilnahmen und Franziska selbst einen Workshop unter dem Thema „Traumwerkstatt Lernraum – Keine Veränderung ohne Vision“ anbot. Es bleibt zu hoffen, dass diese Ressourcen auch von der Schülervertretung der eigenen Schule besser als bisher genutzt werden und die guten Erfahrungen des Seminars im Schulalltag umgesetzt werden können.

Angela Schwarz LAG Öffentlichkeitsarbeit