„EJOT ist und bleibt ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Landkreis Gotha.“ Das sagte Dr. Werner Pidde nach seinem Besuch des EJOT-Werkes in Tambach-Dietharz.
Im Gespräch mit Geschäftsführer Dr. Wilfried Pinzl erkundigte sich der SPD-Landtagsabgeordnete über die Entwicklung des Unternehmens in Thüringen und interessierte sich sehr für die Arbeitsbedingungen und das Branchenumfeld.
EJOT ist eine mittelständische Unternehmensgruppe im Bereich der Verbindungstechnik.
Ca. 3 Milliarden Schrauben stellt die Firma in der Bergstadt pro Jahr her, wofür täglich 18 bis 20 Tonnen Stahldraht verarbeitet werden. Dabei ist die EJOT Schraube ein Produkt mit besonders hoher Qualität. Der Einsatzbereich der Schrauben erstreckt sich über sämtliche industrielle Anwendungen, insbesondere in der Automobilindustrie für Haushaltsgeräte, in der Elektroindustrie / Medizintechnik und vielen anderen Branchen.
Über Fachkräfte muss sich das Unternehmen keine großen Sorgen machen. Auf Grund einer ansprechenden Entlohnung gelingt es EJOT die 420 Arbeitsplätze zu halten. Und voller Stolz berichtet Dr. Pritzl: „in der Mitarbeiterzahl verbergen sich keine Leiharbeiter, alles Festangestellte, die ihre Verbundenheit zu unserem Unternehmen zeigen.“
Um die Firma auch in den nächsten Jahren zukunftsfähig zu machen, ist man gegenwärtig mit der Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Metallverbindung beschäftigt. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit der TU Dresden und der TU Ilmenau vorgenommen.
Seit dem Jahr 2004 pflegt EJOT einen Kooperationsvertrag mit der ortsansässigen Regelschule. Praktisch erfolgt die Umsetzung dieses Vertrages mit der Durchführung von regelmäßigen Praxistagen im Unternehmen für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 im Rahmen der Berufswahlvorbereitung. „An 14 Schülerarbeitsplätzen in der Produktion, in der Qualitätssicherung, im Werkzeugbau, im Versand sowie im kaufmännischen Bereich erhalten hier die Schüler einen ersten Einblick in das Arbeitsleben“, so Dr. Pinzl zum Abschluss des Besuchs.
Andreas Fey, Assistent der Geschäftsleitung (links) und Günter Jobst, Leiter der Abteilung Instandhaltung (rechts) erklären Werner Pidde die Produktionsabläufe.
























