Bürgerinitiative Pro Pumpspeicherwerk: "Im Gothaer Land verfängt Panikmache nicht!"

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Kreis Gotha/Erfurt. Die Kritiker des Pumpspeicherkraftwerks Schmalwasser haben an den Standortkommunen Tambach-Dietharz und Gräfenhain wie auch im gesamten Landkreis Gotha kaum Rückhalt.

Zu diesem Ergebnis kommt die Analyse der rund 2300 online erfassten Unterstützer der Petition gegen das laufende Raumordnungsverfahren. Weitere 2100 Petenten haben sich auf Unterschriftenlisten eingetragen. Die Petition ist nun Thema im Thüringer Landtag.

Nicht einmal 250 Unterschriften und damit nur rund elf Prozent der Kraftwerksgegner kommen aus dem Kreis Gotha. Insgesamt haben sich nur 0,0018 % der Menschen aus dem Landkreis Gotha gegen das Projekt gewandt. Für die Unterstützer des Pumpspeicherprojekts in Tambach-Dietharz, Gräfenhain und im Landkreis ist dies ein klares Signal: Im Kreis Gotha funktionieren die sachlich falschen Darstellung der Kraftwerksgegner nicht.

„Panikmache verfängt im Gothaer Land nicht“, erläutert Gotthard Bacher, Sprecher der Bürgerinitiative Pro PSW, der die BI auch am Runden Tisch vertritt. Die geringe Zahl der Unterschriften gegen das Kraftwerk sei insbesondere deshalb bemerkenswert, da der Bau des Pumpspeichers einschließlich der Netzanbindung nahezu ausschließlich auf den Kreis Gotha auswirkt.

Über 80 Prozent der Unterzeichner kommen dagegen aus dem kaum betroffenen Südthüringen.

Im Kreis Gotha sehen die Bürger die Chancen des Milliardenprojekts, statt sich auf die Bauernfängerei der Gegner einzulassen. Felix Elflein, Vertreter der BI Pro PSW erläutert: „Unser Ziel muss es sein, dass Pumpspeicher-Projekt so umzusetzen, dass  es naturverträglich ist und die Region nördlich und südlich des Rennsteigs stärkt.“ Und dafür, so die Bürgerinitiative, stehen die Chancen gut. In der Kommunal- und Landespolitik werden die Planungen breit unterstützt, im Kreis Gotha lehnen nur zwei Parteien, die FDP und die rechtsextremistische NPD das Projekt ab.
V.i.S.d.P. Felix Elflein, Pressesprecher BI „Pro Pumpspeicherwerk“