Am Samstag, 25. August, tritt der FF USV Jena um 13 Uhr beim Bremer Verbandsligisten ATS Buntentor an. Obwohl der Bundesligist Favorit ist, werden sie den Gegner nicht unterschätzen.
Die Mannschaft aus Bremen hat eine erfolgreiche Saison 2011/12 hinter sich. So holten sich die Spielerinnen um Trainer Holger Kreyenhop und Co-Trainerin Judith Günther nicht nur die Meisterschaft in der Verbandsliga Bremen, sondern ebenso souverän auch den Toto-Pokal. Alexandra Karpe erzielte mit 32 Treffern die meisten der Liga und ein Drittel aller Tore für den ATS.
In den 2000er Jahren gelang es den Frauen des Arbeiter-Turn-und Sportvereins (ATS) Buntentor vier Mal in die 1. Runde des DFB-Pokals einzuziehen. Der FF USV ist hier allerdings nahezu schon ein Stammgast. Seit der Erstrundenniederlage 2005 gegen Regensburg, zogen die Jenaerinnen bislang immer in die 2. Runde ein. Ihren größten Erfolg feierten sie 2010, als sie unter der damaligen Trainerin Heidi Vater ins Finale einzogen.
„Das Finale wäre natürlich ein Traum, aber ob er zu realisieren ist, ist schwierig zu sagen“, so Trainer Daniel Kraus. Schließlich kenne man die Auslosung nicht und welche Gegner auf einen in der nächsten Runde warten. „Daher denken wir von Runde zu Runde. Natürlich möchten wir dann so weit wie möglich kommen.“
Die Mannschaft hat man für die anstehende Saison gezielt verstärkt. So kam Stürmerin Safi Nyembo von Lok Leipzig und Verteidigerin Ria Percival vom FFC Frankfurt nach Jena. Zusätzlich rückte Elisa Müller aus der 2. Mannschaft auf. Zudem sind noch einige Spielerinnen aus dem DFB-Pokalfinale dabei, die die nötige Erfahrung mitbringen. In Bremen müssen die Jenaerinnen zwar ohne die Nationalspielerinnen Hearn, Percival und Heinze ran, sind aber dennoch zuversichtlich in die nächste Runde einzuziehen. „Wir sind klarer Favorit, aber die DFB-Pokal-Partien der Männer haben gezeigt, dass es ganz anders ausgehen kann. Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen, müssen konzentriert zu Werke gehen und von Beginn an zeigen, wer der Erstligist ist“, sagt Daniel Kraus.




















